FV UBIT - Bock für Einberufung eines IT-Gipfels auch in Österreich

Interessenvertretung der Informations- Kommunikations-- und Beratungsbranche fordert von der Politik "Prioritätensetzung nach deutschem Vorbild"

Wien (PWK865) - Eine ähnliche Veranstaltung wie der von der deutschen Bundekanzlerin Angela Merkel einberufene deutsche IT-Gipfel fordert der Fachverband Unternehmensberatung und Informationstechnologie (UBIT) der Wirtschaftskammer Österreich von der heimischen Politik ein. Dabei sollen - wie von den Parteien vor der Wahl zugesagt - die Kompetenzen für Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) gebündelt werden.

"Ein neuer ressortverantwortlicher Minister könnte dabei mit Unterstützung der österreichschen IKT-Wirtschaft einen sinnvollen Start für die Umsetzung der mehrfach vorhandenen Projektvorschläge, Prioritäten und des IKT-Masterplanes setzen", schlägt Friedrich Bock, Obmann des Fachverbandes UBIT, vor. Dabei gelte es, die vorhandenen österreichischen Stärken, etwa im Bereich E-Government, auszubauen und den wichtigsten Zukunftsbereichen wie E-Health die notwendigen Resourcen zuzuordnen.

Die Forderung sei gerechtfertigt, "weil die IKT-Wirtschaft durch ihre Schwerpunktsetzungen in den Bereichen E-Government, RFID bereits sichtbare Vorleistungen erbracht hat, die wir gerne in eine sinnvoll koordinierte Anstrengung einbringen. Geredet wurde genug, jetzt muss endlich umgesetzt werden!" Eine gemeinsame Prioritätensetzung würde zu einer signifikanten Verbesserung der Wettbewerbsposition Österreich in den modernen Technologien und wissensbezogenen Dienstleistungen führen.

Der deutsche IT-Gipfel habe eindrucksvoll gezeigt, dass die Informationstechnologie in den Mittelpunkt zukunftsorientierter Aktionen von Regierungen und der europäischen Wirtschaft rückt. "Er hat wichtige Signale für die Bedeutung der digitalen Wirtschaft in Deutschland gesetzt", sagte etwa Willi Berchtold, Präsident des Bundesverbands Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM), zum Abschluss des Gipfels. "Die digitale Wirtschaft ist die Grundlage einer erfolgreichen Informations- und Wissensgesellschaft, die neue, zukunftsfähige Arbeitsplätze schafft. Der IT-Gipfel zeigt, dass die Bundesregierung ihre Bedeutung erkannt hat und deren Förderung nun konsequent in Angriff nimmt." (JR)

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