VP-Aigner: SPÖ befürwortet Verlegung des Standesamtes Währing

Warnung vor Zentralismusbestrebungen der Wiener SPÖ

Wien (OTS) - "Die Wiener Rathaussozialisten outen sich als Zentralisten", so LAbg. Wolfgang Aigner, Gemeinderat der ÖVP Wien, angesichts der bevorstehenden Schließungen zahlreicher Standesämter, wie beispielsweise in Währing, die nur der Anfang vom Ende der Bürgernähe sind.

"Die Verwaltung sollte zum Bürger kommen und nicht umgekehrt. Es ist unverständlich, dass die wichtige Anlaufstelle Standesamt aus vielen Bezirken verbannt werden soll. Die Amtswege für die BürgerInnen sollten schließlich so kurz wie möglich sein. Es kann nicht sein, dass etwa ein Döblinger oder Währinger Bürger in 'sein' Standesamt nach Ottakring fahren muss", kritisiert der Währinger VP-Gemeinderat. Derzeit gibt es für dreiundzwanzig Bezirke nur mehr zehn Standesämter. Aigner befürchtet, dass Gerüchte wahr werden könnten und diese von der SP-Stadtregierung auf nur fünf weiter reduziert werden.

"Es droht die Aushebelung und Ausdünnung der Bezirksbehörden, die letztlich auch zur Bildung von Bezirksidentitäten beitragen", warnt Aigner vor den Folgen. Denn auch andere Bezirksbehörden wie Marktämter, Sozialämter, Bürgerserviceeinrichtungen und selbst die Magistratischen Bezirksämter drohen von der Zentralisierungswelle der Wiener SPÖ nicht verschont zu werden.

"Für die Wiener SPÖ scheint Bürgernähe ein Fremdwort zu sein. Die für Wien dringend nötige Verwaltungsreform sollte in den Zentralstellen angegangen werden. Den Bezirken hingegen müssten möglichst viele Kompetenzen übertragen werden. Die Schließungen der Standesämter sind ein weiterer Schritt in die falsche Richtung", schließt Aigner.

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