Albertina gewinnt Barbara Steffen für die Erweiterung der Sammlung an moderner und zeitgenössischer Kunst

Wien (OTS) - Mit der Wiedereröffnung im März 2003 wurde die Albertina als modernes Museum mit der langfristigen Zielsetzung positioniert, einen umfassenden Überblick über die graphischen Künste von der Gotik bis zur jüngsten Gegenwart zeigen und die Sammlung dahingehend erweitern zu wollen. Für die Ergänzung des Sammlungsbestandes sowie die Konzeption von Ausstellungen im Bereich moderner und zeitgenössischer Kunst wurde daher eine neue Position geschaffen. Mit der Funktion Head of Collection Development und Curator ist seit September diesen Jahres die Kunsthistorikerin und Ausstellungsmacherin Barbara Steffen bestellt.

In ihrer neuen Tätigkeit ist Frau Steffen zuständig für: Die Gründung der International Friends of the Albertina Museum (IFAM) mit Sitz in New York, die Erweiterung der Kunstsammlung der Albertina mit herausragenden Kunstwerken von internationalen Sammlern und Stiftungen sowie die Gestaltung von Ausstellungen im Bereich moderner und zeitgenössischer Kunst.

International Friends of the Albertina Museum (IFAM) verfolgt als non-profit Stiftung nach amerikanischem Vorbild das Ziel, durch finanzielle Privatförderungen und Schenkungen von Kunstwerken den Weiteraufbau der Sammlung Albertina zu fördern und im Bereich moderner und zeitgenössischer Kunst Schwerpunkte zu setzen.

Barbara Steffen lebte zuletzt - von 1988 bis 2003 - in New York und Los Angeles, wo sie an der Eli Broad Art Foundation in Santa Monica an einer der größten Privatsammlungen zeitgenössischer Kunst der USA, als Kuratorin tätig war und die private Galerie Richard Kuhlenschmidt, in der sie bereits 1991 Künstler wie Heimo Zobernig, Erwin Wurm und Peter Kogler in den USA präsentierte, leitete.

Als Head of European Projects am Solomon R. Guggenheim Museum in New York - von 1992 bis 1997 - rief Steffen u.a. den Hugo-Boss-Kunstsponsoring-Preis ins Leben und gewann die Deutsche Telekom als langjährigen Sponsor für multimediale Kunst. Darüber hinaus gründete sie das International Director ' s Council (IDC), das mit einer renommierten Gruppe von internationalen Kunstsammlern den Ankauf zeitgenössischer Kunst finanzierte.

In Österreich machte sich Frau Steffen vor allem als freischaffende Kuratorin einen Namen, wie beispielsweise in den sechs von Zürich Versicherung gesponserten multimedialen Kunstprojekten im öffentlichen Raum, die sie initiierte und kuratierte (Robert Wilson, Sarah Morris, Kiki Seror, Coop Himmelblau, u.a.)

Im Kunsthistorischen Museum Wien gestaltete und organisierte Barbara Steffen 2003 die Ausstellung Francis Bacon und die Bildtradition, die anschließend in der Fondation Beyeler in Basel zu sehen war. In der Sammlung Essl in Klosterneuburg stellte Frau Steffen die amerikanischen Künstler der Sammlung Essl der New Yorker Privatsammlung von Ileana Sonnabend unter dem Titel Visions of Amercia 2004 gegenüber.

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