VP-Hoch zur Bürgerversammlung Rothneusiedl: Nix ist fix

Ohne echter und aktiver Bürgerbeteiligung Entwicklung nicht sinnvoll

Wien (OTS) - Wien (VP-Klub) "Die Conclusio aus der Bürgerversammlung am gestrigen Donnerstag ist eindeutig: Ohne aktiver Bürgerbeteiligung und Einbindung der Anrainer kann das Gebiet Rothneusiedl nicht entwickelt werden", so der Planungssprecher der Wiener ÖVP und Bezirksparteiobmann der ÖVP-Favoriten LAbg. Alfred Hoch. Außer vagen Absichtserklärungen konnte nichts Konkretes präsentiert werden. "Die Zahl von mehreren Hunderten Anwesenden beweist aber, dass den Favoriternerinnen und Favoritnern die Vorgänge und die Nutzungsvarianten um dieses Stadtentwicklungsgebiet unter den Nägel brennen", so Hoch.

Grundstücksankäufe noch lange nicht abgeschlossen

Enttäuscht zeigte sich Hoch, dass man heraushören konnte, dass bei den, obwohl von Bürgermeister Häupl bereits im Sommer als knapp vor der Finalisierung bezeichneten Grundstücksverkäufen, nichts weitergegangen ist.. "Bei Bürgermeister Häupl müssten die Alarmglocken läuten, da der Magistrat erst mit der Entwicklung beginnen werde, wenn ALLE Grundstücke zur Verfügung stehen. Wenn das sein wird, steht in den Sternen."

Ungereimtheiten betreffend U-Bahn Verlängerung

Verwundert zeigte sich Hoch auch über die Tatsache, dass die U-Bahnverlängerung vom Reumannplatz nach Rothneusiedl angeblich fix sei, obwohl Stadtrat Schicker in einer Anfragebeantwortung im letzten Gemeinderat dezidiert gesagt habe, dass die U2-Verlängerung auf das Flugfeld Aspern und die Arbeiten am Südtiroler Platz wegen des Hauptbahnhofes absolute Priorität hätten. "Entweder weiß in der Wiener SPÖ die eine Hand nicht was die andere tut, oder die Bevölkerung wird absichtlich falsch informiert", so Hoch. In Zukunft falle ja die Behauptung, der Bund wäre an der Verzögerung der Verlängerung schuld, da die 50:50 Beteiligung an den Kosten nicht geklärt ist, weg

Keine der offenen Fragen konnte geklärt werden

Die Frage wie das Nadelöhr Favoritenstraße/Bahnlände entschärft wird, konnte ebenfalls nicht beantwortet werden. "Beim fertigen Ausbau der Pottendorfer Linie wird es aufgrund des Schließens der Schranken im Minutentakt zu einen Verkehrschaos kommen", prophezeit Hoch, der sich zumindest ansatzmäßige Lösungsvorschläge des Problems erhofft hätte.

Auch das Thema Stadion/EKZ in Rothneusiedl konnte erwartungsgemäß nicht ausführlich besprochen werden, da der Informationsstand seitens MA18 und Bezirksvorstehung sehr gering sein dürfte. "Keine der vielen Fragen wurde auch nur annähernd beantwortet, das neue Stadion mit Standort Rothneusiedl dürfte damit vom Tisch sein", so Hoch der sich aber seitens von Bürgermeister Häupl Klarstellungen erwartet.

Begeistert zeigte sich Hoch von der Diskussionsbereitschaft der Hunderten Anwesenden. Dies zeige, dass die langjährige ÖVP-Forderung nach Bürgerversammlungen Sinn macht und den Anrainern die Möglichkeit gibt sich einzubringen

Auch SPÖ-Favoriten mit Projekt unzufrieden

"Höhepunkt bei einer solchen Veranstaltung ist dann natürlich das Eingeständnis der Bezirksvorstehung, wenn diese zugibt, dass das vorgestellte Projekt nicht den Wünschen eben dieser Bezirksvorstehung entspricht. "Wenn man bedenkt, dass die SPÖ-Favoriten zu den stärksten SPÖ-Bezirksorganisationen österreichweit zählt, weiß man, wie ernst Bürgermeister Häupl und Planungsstadtrat Schicker in der Stadtplanung die "Experten vor Ort" nehmen: nämlich gar nicht", so Hoch abschließend.

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