AUA: GPA-DJP fordert Management zur Rückkehr an den Verhandlungstisch auf

Betriebsrat des kaufmännischen-technischen Personals jederzeit zu Gesprächen bereit

Wien (GPA-DJP/ÖGB) - "Es ist für uns völlig unverständlich, dass das Management der Austrian Airlines kurz vor Abschluss der Verhandlungen über einen Sozialplan für das AUA-Bodenpersonal den Verhandlungstisch verlassen hat. Ein paar Tage vor dem Weihnachtsfest ist dieser Schritt nur als Akt sozialer Kälte zu bewerten", kritisiert der stv. Bundesgeschäftsführer der GPA-DJP, Karl Proyer, das vorläufige Scheitern der Gespräche zwischen Unternehmensleitung und Betriebsrat.++++

Obwohl die Standpunkte zwischen Betriebsrat und Management zuletzt gar nicht weit auseinander gelegen sind, wird nun von der Unternehmensführung in der Öffentlichkeit der Eindruck erweckt, der Betriebsrat des Bodenpersonals würde völlig überzogene Forderungen stellen.

"Einen solchen Umgang haben die Kolleginnen und Kollegen, die über Jahrzehnte für eine positive Entwicklung des Unternehmens gesorgt haben und sicher keine Schuld an den jüngsten Problemen der Branche tragen, nicht verdient. Offenbar ist aber Wertschätzung in Bezug auf die technisch-kaufmännischen Angestellten für Herrn Vorstandsvorsitzenden Ötsch keine Kategorie. Ich appelliere an das Management, das Angebot des Betriebsrates, die Verhandlungen fortzusetzen, anzunehmen und den betroffenen Angestellten ein positives Signal für einen erfolgreichen Start in ihre Zukunft zu geben", so Proyer abschließend.

ÖGB, 21. Dezember 2006
Nr. 830

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