Dörfler zu Martinz: Vorwürfe zeugen von völliger Unkenntnis der Materie

250.000 Euro werden zur Gänze in Form von Förderungen an Tourismuskooperationen ausgezahlt - Tourismusdirektion verursacht keine Kosten

Klagenfurt (OTS) - "Die heutigen Vorwürfe von ÖVP-Landesrat Martinz, wonach die Landestourismusdirektion Kosten von 250.000 Euro verursache, zeugen einmal mehr von seiner völligen Unkenntnis der Materie", so Tourismusreferent LHStv. Gerhard Dörfler in einer Reaktion. "Martinz ist offensichtlich unfähig, das Budget der Kärnten Werbung richtig zu lesen. Denn hätte er das getan, wüsste er, dass die von ihm erwähnten 250.000 Euro zur Gänze in Form von Förderungen an Tourismuskooperationen ausgezahlt werden. Nicht ein Cent davon geht an die Tourismusdirektion."

Die Landestourismusdirektion habe hier lediglich die Fördervereinbarungen getroffen. Im konkreten bekomme die Initiative "Urlaub am Bauernhof" 100.000 Euro, der Privatzimmerverband 35.000 Euro, das Reiteldorado Kärnten 55.000 Euro, die Millstätter Hotelkooperation mit dem Projekt Skisafari 20.000 Euro, die Beherbergungsbetriebe in der neuen Wörthersee Tourismus GesmbH 15.000 Euro und weitere Kleinförderungen 25.000 Euro. "Zusammen machen das genau 250.000 Euro. Martinz stellt mit seinen Äußerungen sogar seine eigene Bauernkooperation in Frage, wenn er plötzlich Initiativen wie ´Urlaub am Bauernhof´ nicht mehr fördern will", so Dörfler.

"Es ist erschreckend, mit welcher Oberflächlichkeit und Ungenauigkeit der ÖVP-Landesrat argumentiert. Die Landestourismusdirektion hat keinen eigenen Budgetansatz und verursacht daher auch keine zusätzlichen Personalkosten. Und wie bisher Seppi Bucher wird auch Mares Rossmann als Landestourismusdirektorin ehrenamtlich tätig sein", so der Tourismusreferent abschließend.

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