Klarstellung von Telekom Austria zu Vorwürfen der alternativen Betreiber in Bezug auf die geplante Übernahme von eTel

Wien (OTS) - Im Zuge der Unterzeichnung eines Kaufvertrages zur Übernahme der operativen Gesellschaften von eTel durch Telekom Austria sprechen UTA/Tele2 und der Verband der Internetservicebetreiber (ISPA) von einem angeblichen Rückschlag bei der Liberalisierung und des Wettbewerbs. Die objektiven Fakten über den Markt zeigen jedoch, dass bei der geplanten Übernahme von eTel durch Telekom Austria die Liberalisierung des österreichischen Telekommarktes nicht behindert wird.

Zur Liberalisierung des Telekommarktes wurde über den Regulator das gesamte Leitungsnetz von Telekom Austria zu vom Regulierer genehmigten Tarife allen Betreibern zur Verfügung gestellt. Daran wird eine Übernahme von eTel nichts ändern.

Zu den Wettbewerbsverhältnissen muss augegeführt werden, dass eTel vor allem in den Ballungsräumen eine Geschäftstätigkeit aufweist. In Wien zum Beispiel hat Telekom Austria bei Breitband-Festnetz einen Marktanteil der unter 30% liegt. Im gesamten Breitbandmarkt, alle Technologien zusammengefasst, liegt der Marktanteil des Telekom Austria Festnetzes österreichweit unter 40%.

Bei Sprachtelefonie muss man mittlerweile Mobil- und Festnetz zusammen betrachten. Zwei Drittel der Sprachminuten werden über mobile Netze geführt. Bei einer Gesamtmarktbetrachtung, also Mobil-und Festnetz zusammen, liegt der Marktanteil der Telekom Austria Gruppe unter 50% und würde dies auch durch die geplante Übernahme von eTel so bleiben.

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