Martinz: Kinder müssen mehr Wert sein

Bedarfsorientierte Mindestsicherung des Bundes ist gut, aber Kinder müssen gleich viel Wert sein wie Sozialhilfe.

Klagenfurt (OTS) - "Die von der neuen Bundes-Regierung geplante bedarfsorientierte Mindestsicherung ist zu begrüßen, weil sie nicht Arbeitsverweigerer belohnt, sondern Arbeitswillige unterstützt", sagt heute LR Josef Martinz. Außerdem die Billiglöhne durch steuerliche Maßnahmen deutlich entlastet werden, denn Arbeitswillen müsse deutlich mehr Wert sein.

Doch müssten uns laut Martinz auch die Kinder so viel Wert sein. Denn nach dem neuen Modell würde die Sozialhilfe mit 726 Euro höher liegen, als das Kindergeld. "Kinder bekommen darf nicht weniger wert sein als die Hilfe für Arbeitslose", fordert Martinz.

Nach dem derzeitigen System falle eine berufstätige Frau, nach dem 8-wöchigen Mutterschutz von ihrem Einkommen auf 436 Euro Kindergeld (ohne Alimente bei Alleinerzieherinnen und ohne 2-monatige Familienbeihilfe) herunter, wenn sie sich entscheidet, beim Kind zu bleiben, um die wichtige Erziehungsaufgabe selbst zu erledigen. "Besonders betroffen sind Alleinerzieherinnen. Wir müssen, um die Geburtenrate wieder anzuheben, den Kinderwunsch fördern", so Martinz.

(Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

Kärntner Volkspartei
kommunikation@oevpkaernten.at
Tel.: +43 (0463) 5862 DW 14
http://www.oevpkaernten.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | OVK0004