30 Jahre Unterhaltsbevorschussung durch die Justiz. Neue Richtsätze.

Gastinger für Beteiligung der Länder um lückenlos helfen zu können

Wien (OTS) - Seit 30 Jahren zahlt die Justiz Unterhaltsvorschüsse für minderjährige Kinder. Am 1. November 1976 trat das Gesetz in Kraft, erstmals wurde im Dezember 1976 ausgezahlt. Seither haben 181 290 Kinder Vorschüsse erhalten. Insgesamt wurden 1.535.663.927,98 Euro ausgezahlt und 729.187.100,51 Euro zurückgezahlt oder durch Exekution eingetrieben.
Die Vorschüsse werden in der vom Gericht festgesetzten Unterhaltshöhe geleistet. Der Höchstbetrag für den einzelnen Unterhaltsvorschuss wird 2007 monatlich 474,51 Euro sein, in
Fällen, in denen eine Festsetzung nicht möglich war, werden Kinder bis zum Alter von 6 Jahren 119 Euro , Kinder zwischen 6 und 14 Jahren 238 Euro und minderjährige Kinder über 14 Jahren 356 Euro erhalten.

Da die Unterhaltsvorschüsse wegen der Grenzen des Kompetenzbereichs des Bundes nur für die Zeiträume geleistet werden können, in denen der Unterhaltsschuldner Einkommen erzielen kann, wünscht sich Bundesministerin Mag.a Gastinger eine finanzielle Beteiligung der Länder, um eine möglichst lückenlose Versorgung der minderjährigen Kinder zu erreichen.

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Christoph Pöchinger
Pressesprecher
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