Niessl zu Studiengebühren: Neues ÖVP-Argument schlicht unverständlich und nicht nachvollziehbar

Wien (SK) - "Es erscheint mir unverständlich und nicht nachvollziehbar, wenn von Seiten der ÖVP die Studiengebühren jetzt damit gerechtfertigt werden sollen, dass auch in Bayern ebensolche eingeführt werden", so der SPÖ-Chefverhandler im Bereich Bildung, Landeshauptmann Hans Niessl, am Donnerstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Er gehe nicht davon aus, dass aufgrund von Studiengebühren in Höhe von 500 Euro, wie sie in Bayern geplant sind, Studierende in großen Mengen nach Österreich übersiedeln werden. "Die Ersparnisse würden durch ein Pendeln oder eine Übersiedlung sofort aufgebraucht werden", so Niessl. ****

Darüber hinaus gehe es der SPÖ darum, dass Barrieren im Bildungsbereich abgebaut werden. "Das ist uns in den Koalitionsverhandlungen in vielen schulpolitischen Bereichen gelungen. Bei den Studiengebühren - die aus meiner Sicht eine solche Schranke sind - leider noch nicht", unterstrich Niessl. Ziel der SPÖ bleibe es, die Studiengebühren abzuschaffen. (Schluss) js

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