Ultraorthodoxe Rabbiner verurteilen Friedman

Wien (OTS) - In einem der IKG vorliegenden Dokument verurteilt der ultraorthodoxe in den USA lebende chassidische Satmarer Großrabbiner Teitelbaum die Reise von einigen Juden der "Netureikarta"sekte zur Holocaustleugner-Konferenz nach Teheran.Darunter befand sich auch der sich als "orthodoxen Oberrabbiner" aus Wien ausgebende US-amerikanische Staatsbürger Moishe Arieh Friedman.

Die Teilnehmer werden darin Wahnsinnstaten bezichtigt und als Abtrünnige bezeichnet, die sich am Namen G`ttes und dem Andenken an die Ermordeten vergingen, gläubige Juden werden aufgefordert sich von ihnen fernzuhalten.

In einem ähnlichen Schreiben der "Eda Haredit", der Dachorganisation der ultraorthodoxen nichtzionistischen Haredim ("Strenggläubigen") Israels, verurteilt das Rabbinatsgericht unter Rabbiner Weiss die jüdischen Teilnehmer und bezichtigt sie einer Schändung des Namen G`ttes.

Einem der Teilnehmer aus Manchester wurde von einem örtlichen Rabbinatsgericht das Betreten der Synagogen untersagt und die Reservierung einer Grabstätte am Friedhof storniert.

Im offiziellen Oberrabbinat des Staates Israel ist eine "bann"ähnliche starke Verurteilung in Vorbereitung.

Der in Wien lebende von der FPÖ und Islamisten protegierte Moishe Arieh Friedmann hat bereits seit Jahren Lokalverbot in allen Synagogen der Israelitischen Kultusgemeinde.

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