Sinnvolles Weihnachtsgeschenk Skihelm

27 Prozent der Skifahrer und 35 Prozent der Snowboarder verwendeten in der letzten Wintersaison einen Skihelm. Das KfV stellt vor allem bei Kindern einen positiven Trend fest.

Wien (OTS) - Fast zehn Millionen Skifahrer und Snowboarder zieht
es im Winter auf Österreichs Skipisten. Rund 20 Prozent davon sind Kinder unter 15 Jahren. Darunter sind auch Kinder unter 6 Jahren auf der Piste aktiv - und besonders schutzbedürftig. Erfreulicherweise wird diese Altersgruppe immer mehr mit einem Skihelm geschützt: Die Helmtragequote bei den "kleinen" Pistenbenutzern (bis 6 Jahre) beträgt mittlerweile ganze 85 Prozent. Bei den über 15-Jährigen tragen allerdings nur 14 Prozent einen Schihelm.

Skihelme schützen - vor allem Kinder
"Gerade für Kinder ist ein Skihelm sehr wichtig. Durch die kindlichen Körperproportionen und die schwächere Muskulatur ist die Gefahr einer Kopfverletzung viel größer als bei Erwachsenen", sagt Dr. Rupert Kisser, Bereichleiter Heim, Freizeit & Sport im KfV. Das belegen auch die Unfallzahlen: Der Anteil an Kopfverletzungen ist bei Kindern immer noch höher als bei Erwachsenen. Zum Vergleich: Die über 15-Jährigen trugen im Jahr 2005 in rund zehn Prozent der Fälle Kopfverletzungen davon. Bei den 6- bis 15-Jährigen waren es 14 Prozent. Das KfV weiß, dass 85 Prozent schwerer Kopfverletzungen durch das Tragen eines Schutzhelms verhindert oder zumindest gemildert werden können. Kaum mehr schwere Kopfverletzungen gibt es daher auch bei den kleinsten Pistenbenützern unter 6 Jahren, die schon fast alle mit Helm ausgestattet sind.

Positiver Trend bei den "kleinen" Pistenbenutzern"
Laut einer Erhebung des KfV haben im Jahr 2003 gerade einmal 53 Prozent der bis zu 6-Jährigen einen Schutzhelm getragen - bei den 7-bis 14-Jährigen waren sogar nur 21 Prozent. Die jüngste Studie des KfV, die im Jänner und Februar 2006 durchgeführt wurde, kommt zu einem wesentlich positiveren Ergebnis. 85 Prozent der unter 6-Jährigen und 54 Prozent der 7-bis 14-Jährigen setzen einen Helm auf. Jugendliche und Erwachsene liegen weit hinter den jüngeren Wintersportbegeisterten: 27 Prozent der Snowboarder und nur 11 Prozent der Skifahrer über 15 fahren mit Schutzhelm die Piste hinunter. "Oft wird es gerade bei Jugendlichen als `uncool` bewertet, den Kopf zu schützen. Doch Helme werden mehr und mehr zu Modeaccessoires, so dass wir zuversichtlich sind, was die Akzeptanz auch bei den Jugendlichen Wintersportbegeisterten betrifft", erläutert Kisser weiter. Das KfV weist in diesem Zusammenhang gerade Eltern auf ihre Vorbildfunktion in punkto Kopfschutz hin.

Welcher Helm ist ideal?
Skihelme kosten in der Regel zwischen 40 und 120 Euro und werden von den verschiedensten Firmen angeboten. Die Bandbreite des Angebots macht es manchmal schwierig, den richtigen Helm zu finden. Beim Kauf sollte auf jeden Fall darauf geachtet werden, dass der Helm der ÖNORM EN 1077 entspricht und, dass eine Benutzerinformation vorhanden ist. Außerdem ist es unerlässlich den Helm zu probieren und sich nicht nur auf die Größenangaben zu verlassen, die diese je nach Hersteller variieren können. Die richtige Größe ist dann gefunden, wenn der Helm bei ruckartigen Seitwärtsbewegungen des Kopfes nicht verrutscht.

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Mag. Kerstin Gardill
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