Thailändische Notenbank rudert zurück

Frankfurt/Main (ots) -

Nur einen Tag nachdem die thailändische Notenbank eine strikte Kontrolle der kurzfristigen spekulativen Geldzuflüsse eingeführt hat, sind diese Regelungen für den Aktienmarkt wieder aufgehoben worden. Thailands Aktienmarkt hatte auf die Restriktionen mit dem größten Kurseinbruch seit über zehn Jahren reagiert, der Leitindex fiel zeitweise um rund 19%. Positiver Ausblick in die Zukunft " Wir betrachten die teilweise Rücknahme der Entscheidung, den Anlegern massive Mindestreserveanforderungen aufzuerlegen, als vernünftig" erklärt Mark Mobius, Leiter des Templeton Emerging Markets Team. "Wir sind jedoch besorgt, dass sich die ziemlich plumpe Intervention der Behörden negativ auf die Psychologie der Investmentmanager von Schwellenländer-Fonds auswirken könnte. Allerdings bleiben die Emerging Markets für uns ein vernünftiges Investment." Da das Templeton Emerging Markets Team ein eingefleischter Bottom-up Investor ist, handelt es sich bei den Thailand-Investments in allen Fonds um substanziell gesunde unterbewertete Aktien mit einem starken Aufwärtspotenzial. Zwar gibt es keine Garantie dafür, dass es an den Emerging Markets immer nur bergauf gehen wird - volatile Perioden sind unvermeidlich - aber angesichts des starken Wachstums und der angemessenen Bewertungen gibt es noch viel Substanz. Investmentansatz bleibt bestehen Es kommt jedoch darauf an, den Schwerpunkt auf die langfristigen Fundamentaldaten zu legen. Daher wird unabhängig von den Kapriolen der thailändischen Geldpolitik bei der Templeton Emerging Markets Group an dem disziplinierten und bewährten Prozess festgehalten. Aktien, die erhebliche langfristige Erträge generieren können, werden identifiziert - normalerweise über einen Zeithorizont von fünf Jahren. Trotzdem ist es wichtig, dass die nächste Zivilregierung (die nach Neuwahlen gebildet werden soll) ihre freundliche Haltung gegenüber allen Anlegern beibehält. Die Templeton Emerging Markets Group wird die politischen und wirtschaftlichen Entwicklungen in diesem Lande weiterhin aufmerksam verfolgen.

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