Schantl: Psychosomatische Versorgung in Kärnten vorbildhaft

Keine Schwächung von Krankenhaustandorten durch unnötige Bettenverlagerung

Klagenfurt (SP-KTN) - "Die Versorgung mit psychosomatischen Akutbetten in Kärnten ist laut der aktuellen Studie des Österreichischen Bundesinstituts für Gesundheitswesen im österreichweiten Vergleich vorbildhaft", sagte heute, Mittwoch, Kärntens Gesundheitsreferent LR Wolfgang Schantl.
In der gestrigen Sitzung der Kärntner Landesregierung wurde diese Studie, die keinerlei Bedarf für zusätzliche psychosomatische Akutbetten in Kärnten ausweist, von den Regierungsmitgliedern aller Parteien zur Kenntnis genommen.

Deswegen ist eine Verlagerung von Betten aus Spittal oder Villach nach Millstatt, wie sie Landeshauptmann Haider in einer heutigen Kärntner Tageszeitung fordert, für den Gesundheitsreferenten undenkbar. "Eine etwaige Bettenverlagerung, nur um anderswo Betten mit öffentlichen Geldern mitzufinanzieren, für die es nachweislich keinen Bedarf gibt, würde nicht nur die Krankenhausstandorte Villach, Spittal und in weiterer Folge das Krankenhaus Waiern mit sämtlichen Arbeitsplätzen gefährden, sondern die Kärntnerinnen und Kärntner jährlich mit einem zusätzlichen Steueraufwand von drei Millionen Euro belasten", so Schantl.

Der Gesundheitsreferent wird aber seinerseits die Realisierung einer psychosomatischen Rehabilitationsklinik in Millstatt, die jedoch von der Pensionsversicherungsanstalt finanziert wird, weiterhin unterstützen: "Ich werde mich bei der dafür zuständigen Pensionsversicherungsanstalt sofort für eine Verlängerung der Absichtserklärung, die per 31.12.2006 ausläuft einsetzen, um am Standort Millstatt 60 psychosomatische Rehabilitationsbetten betreiben und damit Arbeitsplätze schaffen zu können."
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