Eder zu Lärmschutzwände: Gorbach reagiert zu spät - 140 Millionen Euro hätte man sich ersparen können

Wien (SK) - "Es ist schon skurril, wenn heute der scheidende Verkehrsminister Gorbach mit seinem Vorgänger und jetzigen Asfinag-Vorstand Reichhold in einer Pressekonferenz den Bau von Lärmschutzwänden als zu viel kritisieren, obwohl sie beide es sind und waren, die diese ausufernde Verbauung der Autobahnen angeordnet haben", sagte SPÖ-Verkehrssprecher Kurt Eder in Reaktion auf die Gorbach-Weisung, in Hinkunft weniger und niedrigere Lärmschutzwände bauen zu wollen. ****

"Ich habe schon vor zweieinhalb Jahren eine diesbezügliche Anfrage an Gorbach gestellt, worin ich die Sinnhaftigkeit bei der Errichtung von Lärmschutzwänden angesichts des angespannten Budgets und der Tatsache, dass sich häufig hinter den Schutzwänden nur grüne Wiese befindet, in Frage stellte", sagte Eder. Gorbach habe damals aber die Verbauungs-Manie eifrig verteidigt und fortgesetzt. "Hätte Gorbach auf diese Anfrage reagiert und schon damals das Bauprogramm auf ein vernünftiges Maß gestutzt, hätte man sich etliche unnötige Lärmschutzwände und 150 Millionen Euro erspart", so Eder.

"Gorbach reagiert immer erst, wenn das Geld schon verbraucht ist. Glücklicherweise ist er nur noch wenige Wochen im Amt. Die neue Bundesregierung wird dann wohl vieles in der Asfinag verändern müssen", schloss Eder. (Schluss) ns

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