Sburny begrüßt Start des 7. Forschungsrahmenprogramms

Dringender Handlungsbedarf für Österreichs Forschungsförderung

Wien (OTS) - Erfreut zeigt sich die Innovationssprecherin der Grünen, Michaela Sburny, über den bevorstehenden Start des siebten Forschungsrahmenprogramms der EU: "Gegenüber dem Vorgängerprogramm ist es zu einigen äußerst positiven Veränderungen gekommen. Besonders die Programmlinie 'Ideen' ist hierbei hervorzuheben. Diese ermöglicht eine signifikante Stärkung der Rolle der kritischen Öffentlichkeit, der Beteiligung von KMU sowie der Mitglieder der wissenschaftlichen Gemeinschaft". Für Österreich biete das Rahmenprogramm umfangreiche Chancen für Forschungszusammenarbeit und die Eröffnung eines besseren internationalen Austauschs von Personen und Ideen.

"Anlass zu ernster Besorgnis geben jedoch die Mängel in der österreichischen Umsetzung und Kommunikation. Die Verwaltung verfügt gegenwärtig nicht über die nötigen Kapazitäten, um auf diese innovationsfreundlicheren Rahmenbedingungen zu reagieren und diese ernsthaft wahrzunehmen. Die existierenden Strukturen sind zu wenig vorbereitet. Die Bedeutung der Grundlagenforschung und der besseren transnationalen Zusammenarbeit wird in Österreich kaum geschätzt. Wichtiger als die Kalkulation von Rückflussquoten sind die Effekte der Programme auf die Wissensbilanz!", so Sburny. Es bestehe akuter Handlungsbedarf, damit die Mängel innerhalb von Österreich und die Defizite gegenüber anderen Staaten Europas im Bereich der Forschung und Innovation nicht noch weiter anwüchsen

Im Rahmenprogramm geht es nicht mehr nur um die Unterstützung anwendungsnaher Forschung im Interesse der Erhöhung der industriellen Wettbewerbsfähigkeit, sondern auch um Austausch- und Stipendienprogramme für exzellente ForscherInnen aus allen Wissensgebieten sowie um die Grundlagenforschung, die bisher nur in nationaler Zuständigkeit lag. "Dies ist eine erfreuliche Veränderung für Europa, hin zu einem Raum, in dem neue Lösungen diskutiert und gefunden werden können," so Sburny.

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