Christa Bogath: Fraueneinkommen betragen im Mittelwert nur 60 Prozent der Männereinkommen

Wien (ÖGB-NÖ) - "Handeln statt reden ist gefragt. Laut aktuell vorliegendem Rechnungshofbericht haben Frauen im Mittelwert nur 60 Prozent der Männereinkommen. Die Einkommensschere zwischen Frauen und Männern bleibt laut diesem Bericht bestehen. Auffällig daran ist, dass die Frauen selbst dann, wenn man von Teilzeit auf Vollzeit hochrechnet, um 22 Prozent weniger als die Männer verdienen würden", stellt die Frauenvorsitzende des ÖGB Niederösterreich Kammerrätin Christa Bogath fest.

Auffällig dabei sei, dass selbst bei gleicher Bildung Frauen punkto Einkommen gegenüber den Männern benachteiligt sind.

"Unsere Forderung: 'Gleicher Lohn für gleiche Arbeit!' ist nach wie vor aufrecht. Natürlich ist es nötig, die Rahmenbedingungen - wie zum Beispiel flächendeckend angebotene Kinderbetreuungseinrichtungen, die sich an den Bedürfnissen der Eltern, Kinder und der Wirtschaft orientieren - zu schaffen und zu sichern. Eine Durchforstung der Kollektivverträge hinsichtlich der Benachteiligungen von Frauen ist ebenso nötig wie betriebliche Frauenförderung und Offenlegung der Gehälter von Männern und Frauen", betont Bogath und weiter: "Von der neuen Regierung - insbesondere von der Frauenministerin - erwarten wir die Beseitigung dieser Ungerechtigkeiten!"

ÖGB, 20. Dezember
2006
Nr. 824

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