Morak: Nachbarschaft ist mehr als gemeinsame Grenzen

StS Morak mit hohen kroatischen Orden ausgezeichnet

Zagreb (OTS) - Der kroatische Ministerpräsident Ivo Sanader zeichnete heute in Zagreb Kunst- und Medienstaatssekretär Franz Morak für seine Verdienste um die Beziehungen zwischen der Republik Kroatien und Österreich insbesondere auf kulturellem Gebiet mit einem der höchsten kroatischen Orden, dem Orden des Fürsten Branimir am Band, aus.

In seiner Dankesrede unterstrich Staatssekretär Morak die Bedeutung des kulturellen Austausches für das gegenseitige Verständnis von Nachbarschaft. Morak: "Nachbarschaft ist ein Konzept, das viel weiter geht als nur eine gemeinsame Grenze zu haben. Ich verstehe die Auszeichnung als große Ehre und gleichzeitig als Symbol für die gemeinsamen Bemühungen, die Beziehungen zwischen unseren beiden Ländern zu vertiefen." Staatssekretär Morak erinnerte auch an die verschiedensten kulturellen Initiativen Österreich mit den Staaten Südosteuropas. So konnten beispielsweise im Rahmen der gemeinsam mit der Deutschen Bank gestarteten Initiative "Central Eastern European Musiktheater" bereits mehrere Kooperationen mit dem Opernhaus Zagreb realisiert werden. Diese Initiative finanziert unter Anderen vier Stipendiaten am Zagreber Opernhaus. Ein weiteres Engagement Österreichs war die Unterstützung auch Kroatien bei den EU cultural contact points.

Auch wurde in Gesprächen mit dem kroatischen Kulturminister Bozo Biskopic vereinbart, das "Artists in Residence Programm" zwischen Österreich und Kroatien auszuweiten. Im Mittelpunkt steht dabei die zeitgenössische Kunst. Morak, der Kroatien ein Vorbild und Wegbereiter für die gesamte Region bezeichnete, versicherte, dass sich Österreich auch weiterhin für die EU Mitgliedschaft Kroatiens einsetzen werde. "Aufgabe der Kulturpolitik ist es, die Menschen einander näher zu bringen. Gerade im Zusammenhang mit dem Erweiterungsprozess der EU sind die Kulturkontakte wichtig. Die Zuwendung zu unseren südöstlichen Nachbarländern, zu einem Raum, der uns durch Jahrhunderte kulturell bereichert hat, ist letztendlich auch eine Beschäftigung mit unserem Selbstverständnis, mit uns selbst betonte der Staatsekretär

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