Schennach: Seltsame Vorgänge um Ausgrabung in Ephesos

Grüne: Parlamentarische Anfrage soll Licht ins Dunkel von der Vermischung privater und öffentlicher Interessen bringen - Schadensersatzklage gefordert

Wien (OTS) - "Es ist geradezu ungeheuerlich, was sich derzeit um
den Direktor des Österreichischen Archäologischen Instituts abspielt", so der Fraktionsvorsitzende der Grünen im Bundesrat, Stefan Schennach, der heute dazu eine parlamentarische Anfrage an Wissenschaftsministerin Gehrer eingebracht hat.
"Ein vorliegender Rechnungshofbericht fordert klare Konsequenzen gegen einen Direktor, der private Interessen mit jenen der Republik verquickt", erläutert Schennach, der auf die seltsame ‚Privatstiftung Ephesos’ verweist.
Es sei aufklärungsbedürftig, so Schennach, ob es vereinbar ist, dass der Direktor des Österreichischen Archäologischen Instituts gleichzeitig Direktor eines ähnlichen Forschungsinstituts der Österreichischen Akademie der Wissenschaften sein kann. "Die Kritik der Belegschaftsvertretung an diesen Vorkommnissen und deren Appell in Richtung Stärkung der Wissenschaft im ÖAI wurde mit der Drohung, dies könnte negative Konsequenzen für sie haben, beantwortet. Auch wenn sich der amtierende Direktor mit Vehemenz wehrt, jetzt muss das Bundesministerium den Empfehlungen des Rechnungshofes folgend Konsequenzen ziehen und sogar eine Schadensersatzklage prüfen"; fordert Schennach.

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