Feinstaub adieu bei Boehlerit: Vorreiterrolle bringt Arbeitssicherheit und Lebensqualität

Kapfenberg (OTS) - Boehlerit, der führende heimische Hersteller
von hoch spezialisierten Hartmetallwerkzeugen mit Sitz in Kapfenberg, setzt im Umweltmanagement und in der Arbeitssicherheit neue Maßstäbe. Die Feinstaubbelastung liegt dank doppelter Filteranlagen deutlich unter dem vorgeschriebenen Grenzwert. Wirtschaftlich überzeugt das Unternehmen mit einer vierfachen Umsatzsteigerung innerhalb von zehn Jahren und als einer der größten Arbeitgeber in der Hochsteiermark.

Feinstaub adieu! Diese Umweltbelastung wird bei Boehlerit, führender Hersteller von hoch spezialisierten Hartmetallwerkzeugen in Österreich, gleich doppelt unterbunden. Denn überall dort, wo Feinstaub auftreten kann, wird dieser sofort abgesaugt. Die Abluft wird dann in einem zweiten Schritt noch einmal gefiltert. "Schon mit dem ersten Schritt liegen wir deutlich unter dem aktuellen Grenzwert. Boehlerit arbeitet aber mit doppelter Sicherheit", sagt Geschäftsführer DI Christoph Kauer, "wir tragen sozusagen Gürtel und Hosenträger zugleich." Alle Maßnahmen bewirken, dass es weder am Arbeitsplatz noch in der Region Kapfenberg Feinstaubbelastung durch Boehlerit gibt. Dafür investierte Boehlerit rund 300.000,- Euro. "Natürlich setzen wir auch bei den Erweiterungsbauten, die im Frühjahr 2007 eröffnet werden, den eingeschlagenen Weg des Umweltmanagements konsequent fort", sagt Kauer.

Das zukunftsorientierte Wirtschaften zeigt sich auch im sparsamen Umgang mit den Energieressourcen. Für die Heizung im Unternehmen wird teilweise die Abwärme der eigenen Betriebsstätten genutzt, in den neu errichteten Werkshallen sorgt die Nutzung der Abwärme für eine hohe Energieeffizienz.

100-prozentige Rechtssicherheit durch Konsolidierung nach dem Umweltmanagementgesetz

Als erster Industriebetrieb in der Hochsteiermark wurde der Hartmetallspezialist aus Kapfenberg nach dem neuen Umweltmanagementgesetz (UMG) überprüft. Boehlerit reiht sich damit unter die Topliga der österreichischen Wirtschaft, denn erst gut 30 Betriebe haben dieses aufwändige Prüfverfahren erfolgreich abgeschlossen.

Umwelt-Landesrat Ing. Manfred Wegscheider gratuliert zur bemerkenswerten Auszeichnung

"Wir können unsere Gesundheit nicht in den Supermärkten am Rande der Stadt kaufen - wir alle müssen unseren Beitrag dafür leisten. Der Feinstaub stellt in unserem Land eine große Gesundheitsbelastung dar. Vor allem für unsere Kleinsten, für die Kinder. Der Hausbrand, die Industrie und der Straßenverkehr sind wesentliche Verursacher der Feinstaubbelastung. Die Kapfenberger Fa. Boehlerit als führender Hersteller von hoch spezialisierten Hartmetallwerkzeugen in Österreich sagt dem Feinstaub 'adieu' und nimmt eine Vorreiterrolle in Sachen Feinstaub-Bekämpfung ein: im Umweltmanagement und in der Arbeitssicherheit setzt das Unternehmen neue Maßstäbe und wird als erster Industriebetrieb in der Obersteiermark nach dem Umweltmanagementgesetz zertifiziert.
Ich freue mich als Umwelt-Landesrat der Steiermark sehr, dass sich Boehlerit damit zum einen in die Topliga der österreichischen Wirtschaft bringt und zum anderen einen wesentlichen Beitrag zum Wohlbefinden und der Gesundheit aller Steirerinnen und Steirern leistet!"

Boehlerit hat unter seiner 75-jährigen Geschichte einen Strich gezogen. Sämtliche Anlagen wurden im Sinn des § 22 UMG einer umwelt-und arbeitnehmerschutzrechtlichen Überprüfung unterzogen und zu einem gesamten Genehmigungskonsens zusammengefasst. Der Bescheid ist in lose-Blattform gestaltet, sodass bei jeder Änderung die nicht mehr relevanten Teile ausgetauscht werden können. Der Betrieb ist daher ständig auf einem aktuellen Genehmigungsstand. Damit verfügt Boehlerit als eines der ersten Unternehmen der Steiermark und als erstes Unternehmen der Region über ein modernes Genehmigungsmanagement, das beispielgebend für die österreichische Industrie ist.

Boehlerit ist somit zu 100 Prozent rechtskonform "Ein weiterer wesentlicher Vorteil dieses Konsolidierungsverfahrens ist, dass nach den unzähligen Investitionen in der Vergangenheit und den damit verbundenen unterschiedlichen behördlichen Bescheiden nun wieder ein einheitlich gültiger Rechtsstatus erreicht worden ist", sagt Geschäftsführer Kauer. "Die BH Bruck hat uns nun mehr mit dem Konsolidierungsbescheid bestätigt, dass wir alle Umwelt- und Arbeitnehmerschutzvorrichtungen einhalten."

Bilder des Mediengespräches und weitere Unterlagen zu Investitionen, neuen Arbeitsplätzen und Nanoforschungspreis 2006 des Landes Steiermark werden auf Anfrage sehr gerne zur Verfügung gestellt.

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