Junge SozialdemokratInnen empört über ÖVP/Pröll!

Die Junge Generation in der SPÖ Niederösterreich zeigt sich empört über Prölls Pauschalverurteilung von StudentInnen

St. Pölten (OTS) - Die Junge Generation in der SPÖ Niederösterreich zeigt sich empört über Prölls Pauschalverurteilung von StudentInnen als "arbeitsscheu" und "ewige Studenten" im Interview mit der Tageszeitung " Österreich" vom 18.12.2006.

Michael Pieber, Landesvorsitzender der Jungen Generation Niederösterreich: "In Wirklichkeit geht es nicht um die Unterscheidung "fleißig" oder "faul". Sondern darum, ob sich junge ÖsterreicherInnen, egal ob sie aus reichen Familien kommen oder nicht, auch weiterhin ein Studium leisten können. Denn seit der Einführung der Studiengebühren und der Ausdünnung des Lehrpersonals an den Universitäten, durch die ÖVP, ist die Chance ein Studium in der Mindeststudienzeit abzuschließen drastisch gesunken. Meist müssen sich die Studierenden die Studiengebühren dazuverdienen bzw. hat sich die Wartezeit auf einen Betreuer für Diplomarbeiten in den letzten Jahren verzehnfacht."

Landeshauptmann Pröll habe mit seinem Salär natürlich kein Problem alle Kinder studieren zu lassen, aber die Mehrzahl der NÖ - Familien würden sich das Privileg nicht leisten können, ihren Kindern ein Studium voll zu finanzieren. Diese Kinder müssen sich alles, Unterlagen, Studiengebühr und Lebensunterhalt, mit einem Vollzeit-oder Teilzeitjob selbst verdienen. Dabei kämen diese natürlich zeitlich sofort ins Hintertreffen und würden dann von ahnungslosen Politikern "ewige Studenten" geschimpft.

Das Recht aller StaatsbürgerInnen auf freie Bildung, gleiche medizinische Versorgung und solidarisch organisierte Altersversorgung müsse, mit allen zur Verfügung stehenden Mittel, geschützt werden.

Michael Pieber abschließend: "Die Junge Generation Niederösterreich steht für freien Bildungszugang, ohne finanzielle Barrieren. Wir verurteilen die Aussagen des ÖVP - Vorsitzenden Erwin Pröll aufs Schärfste und stehen zur Solidargesellschaft, in der die arbeitende Bevölkerung hilft soziale Schieflagen mit ihrem Beitrag zu unterstützen und wichtige sozialpolitische, aber auch bildungspolitische Errungenschaften zu erhalten. Denn die Jungakademiker von heute sind die Leistungsträger unserer Gesellschaft von morgen!"

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