Razborcan: Verkehrsinfrastruktur im Wiener Umland verbessern

Angebot an öffentlichen Verkehrsmitteln muss ausgebaut werden

Wien (OTS) - "Im Wiener Umland ist dringend eine Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur gefordert! Tausende PendlerInnen sind jeden Tag auf dem Weg zur Arbeit mit massiven Erschwernissen konfrontiert. In ihrem Interesse und nicht zuletzt auch im Interesse unserer Umwelt, muss daher das öffentliche Verkehrsnetz in diesem Ballungsraum dringend ausgebaut und verbessert werden", fordert der Schwechater SPNÖ-Landtagsmandatar, LAbg Gerhard Razborcan, rasche Maßnahmen. "Mit nur wenigen zielgerichteten Maßnahmen könnte hier eine große Besserung der Situation erreicht werden", so Razborcan.****

"Eine der vordringlichsten Forderungen ist die Ausweitung der Kernzone 100 im VOR-Verbund um eine oder zwei Außenzonen. Ebenso würde sich eine Verlängerung von Wiener Straßenbahnlinien in das Umland Niederösterreichs für die Pendler rechnen. Die jüngste Fahrplanumstellung der ÖBB sollte auch nochmals überarbeitet werden. Die Beschwerden über Verspätungen und überfüllte Züge häufen sich. Das ist kein wirklich attraktives Angebot für die Pendler. Wien ist im Bereich des öffentlichen Verkehrs federführend! Wir müssen zusehen, dass wir hier sozusagen den Anschluss nicht verpassen", präzisiert Razborcan. Außerdem würden Park&Ride Anlagen bei jeder Bahnstation auch den PendlerInnen aus etwas abseits gelegenen Gemeinden die Möglichkeit geben, das öffentliche Verkehrsnetz zu nutzen. Denn es sind trotz einiger neuer Anlagen noch immer in vielen Bereichen zu wenige Parkplätze vorhanden. Darüber hinaus ist eine Verbesserung der Fahrpläne, vor allem eine Optimierung der Tagesrandverbindungen, unumgänglich. Des Weiteren ist ein Halt des CAT, des City Airport Train, in Schwechat notwendig, um in diesem Bereich eine gute Anbindung zu schaffen. "Warum gerade eine derart hochrangige Zugsverbindung in einer Stadt wie Schwechat durchfährt, ist niemand zu erklären", erwartet sich Razborcan hier ein Einlenken der ÖBB- und der Flughafenverantwortlichen.

"Wir wollen daher eine Garantie des öffentlichen Verkehrs als leistbare Grund- und Daseinsvorsorge mit kurzen Transferzeiten. Denn nur wenn das Angebot entsprechend attraktiv ist, können wir von den PendlerInnen auch erwarten, dass sie die öffentlichen Verkehrsmittel tatsächlich nutzen. Man kann von unseren Pendlern nicht verlangen, dass x-mal umgestiegen werden muss, ausgedehnte Wartezeiten und drastische Verspätungen an der Tagesordnung sind und abgenutzte und verlotterte Waggons oder gar Zugsausfälle in Kauf genommen werden müssen. Die öffentlichen Verkehrsmittel sind eben eines der wichtigsten Elemente der Infrastruktur und damit maßgeblich für die Lebensqualität", so der SP-Mandatar abschließend.
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