Schabl: Gebührenstreit in Krankenanstalten: Gesetzesnovelle in Begutachtung

NÖ Krankenanstaltengesetz wird im Sinne der PatientInnen neu geregelt

St. Pölten (SPI) - In die Diskussion über die Einhebung von Taggeldern von PatientenInnen in den NÖ Krankenanstalten bei Nachbehandlungen schaltete sich nun NÖ Gesundheitsreferent LR Emil Schabl ein. Wie heute in den Medien berichtet wurde, wird u.a. Krebs-und DialysepatientInnen pro ambulanter Nachbehandlung ein Betrag in der Höhe von 10,15 Euro verrechnet. "Das Problem ist bekannt. Wir arbeiten schon seit längerer Zeit an einer umfassenden Lösung. Mittlerweile ist eine Gesetzesnovelle zum NÖ Krankenanstaltengesetz in Begutachtung, um diese Problematik im Sinne der PatientInnen zu regeln", zeigt sich LR Emil Schabl über eine zügige Änderung der Gesetzesgrundlage optimistisch.****

"Es geht hier um einen fairen Umgang mit den PatientInnen. Chronisch Kranke, die um ihre Gesundheit kämpfen und sich in einer besonders psychisch und oftmals auch finanziell angespannten Situation befinden, ständig zur Kasse zu bitten, ist nicht nur ein falsches Signal, sondern einfach nur unmenschlich. Die solidarische Finanzierung unseres Gesundheitssystems muss weiterhin gewährleistet sein. Die Zwei-Klassen-Medizin darf nicht durch die ‚Hintertür’ kommen, Behandlungen dürfen nicht von der ‚Dicke der Brieftasche’ abhängig werden", so LR Schabl abschließend.
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