Mölzer: Eurobarometer-Umfrage zur Türkei bestätigt FPÖ-Kurs

Freiheitlicher EU-Abgeordneter wird Aufklärungsarbeit auch in Zukunft fortsetzen

Wien (OTS) - Wenn die überwältigende Mehrheit der Österreicher den Beitritt der Türkei zur EU ablehnt und diesen nur eine verschwindend kleine Minderheit von fünf Prozent befürwortet, dann sei das eine Konsequenz der Aufklärungsarbeit der FPÖ während der letzten zweieinhalb Jahre, sagte der freiheitliche EU-Abgeordnete Andreas Mölzer zur aktuellen Eurobarometer-Umfrage. "Auch ich habe in unzähligen Pressediensten, bei etlichen Vorträgen und Artikeln in Büchern sowie beim direkten Kontakt mit tausenden Bürgern auf die Folgen für Österreich und für Europa hingewiesen, sollte die EU dieses islamische, außereuropäische Land aufnehmen", betonte Mölzer. Einen besonderen Stellenwert habe dabei das Volksbegehren "Österreich bleib frei" im März gehabt.

In besonderer Weise zeige sich die freiheitliche Aufklärungsarbeit anhand der Detailergebnisse der aktuellen Eurobarometer-Umfrage:
"Jene 84 Prozent der Österreicher, die sagen, die kulturellen Unterschiede zwischen den EU-Mitgliedstaaten und der Türkei seien zu tiefgreifend, liegen genau auf der Linie der FPÖ", erklärte der freiheitliche EU-Mandatar. In diesem Zusammenhang stellt Mölzer klar, daß sowohl er als auch die FPÖ auch künftig gegen den Türkeibeitritt kämpfen werden. "Die Aufnahme Ankaras wollen die Türkei-Lobby und die Brüsseler Erweiterungsfanatiker um jeden Preis durchziehen. Daher ist die aktuelle Eurobarometer-Umfrage kein Grund, die Hände in den Schoß zu legen sondern ein Ansporn, die Aufklärungsarbeit fortzusetzen", sagte Mölzer.

Die bei den großkoalitionären Verhandlungen erhobene Forderung nach einer Volksabstimmung nach Abschluß der Beitrittsverhandlungen mit Ankara bezeichnete der freiheitliche Europaparlamentarier einmal mehr als Farce. "Diese Vorgehensweise wäre nichts anderes als eine Verschiebung dieser Frage auf den St. Nimmerleinstag. Und außerdem wäre Österreich allein viel zu schwach, den Türkeibeitritt verhindern zu können, sollten die Verhandlungen einmal abgeschlossen sein", stellte Mölzer abschließend fest.

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