Unabhängige GewerkschafterInnen in der GöD bringen "Gewerkschaftsreform" vor GöD-Schiedsgericht

Verhinderte Fraktionsanerkennung der UGöD beim GöD-Gewerkschaftstag hat nun gewerkschaftsinternes Nachspiel

Wien (OTS) - "Während beim Gewerkschaftstag der GÖD die Kollegen Hundstorfer und Neugebauer Transparenz, Demokratie und Solidarität als Merkmale der ÖGB-Reform hervorhoben, verhinderte die FCG-Mehrheitsfraktion mit Unterstützung der FSG in der GÖD mit undurchsichtigen Rechentricks, dass demokratische Minderheitenrechte für die Unabhängigen GewerkschafterInnen in der GöD (UGöD) durchgesetzt werden. Wir sind daher gezwungen, das Schiedsgericht der GöD und gegebenenfalls die ÖGB-Kontrollkommission anzurufen, um zu unseren demokratischen Rechten zu kommen," argumentiert Reinhart Sellner, vom Vorsitzteam der UGöD diesen Schritt.

Die von der GöD-Spitze anerkannten 6,83% Stimmenanteil der UG in der GöD reichen angeblich nicht für das von der UGöd beanspruchte GÖD-Vorstandsmandat (1 von 18) und die damit verbundene Fraktionsanerkennung in der GÖD. Die UGöd hat daher am 16.12.06 das GÖD-Schiedsgericht angerufen, um den ÖGB-Reformprozess in Sachen Gewerkschaftsdemokratie voranzubringen. Im Vorfeld des ÖGB-Reformkongresses im Jänner 2007 könnte dieser GÖD-interne Konflikt auch vor der Kontrollkommission des ÖGB landen, die nicht nur über Finanzen, sondern auch über die Einhaltung der Statuten im ÖGB und den Teilgewerkschaften wacht.

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Unabhängige GewerkschafterInnen in der GöD
Reinhart Sellner, Vositzteam der UGöD: 01/407 09 85

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