BZÖ-Grosz über Kardinal Schönborn "erstaunt"

Kein einziger Härtefall konnte bisher aufgrund des Haubner-Erlasses präsentiert werden

Wien (OTS) - "Erstaunt" zeigte sich heute BZÖ-Generalsekretär Gerald Grosz, dass sich der ehrwürdige Kardinal Schönborn für billige PR-Events einspannen lasse. "Fakt ist, dass der gute und richtige Erlass von Sozialministerin Haubner durch eine unheilige Allianz aus SPÖ, Grünen und ÖVP ausgehebelt wurde und daher die Errichtung eines solchen Büros ad absurdum führt. Mich würde es freuen, wenn katholische Einrichtungen gerade vor Weihnachten den gleichen Ehrgeiz, Idealismus und Aktionismus an den Tag legen würden, wenn es darum geht, in Not leidende österreichische Familien zu unterstützen".

Fakt sei, dass bisher kein einziger nachweisbarer Härtefall aufgrund des "Haubner-Erlasses" präsentiert werden konnte. "Daraus ergibt sich die Tatsache, dass sowohl das Erzbischöfliche Palais sowie die weiteren Anlaufstellen in den Bundesländern eingerichtet werden, ohne dass dort irgendjemand aufgrund des "Haubner-Erlasses" erscheint".

"Es ist Angelegenheit der katholischen Kirche selbst, welche PR-Aktionen sie auf welche Kosten auch immer macht, nur werden sich die Kirchenbeitragszahler schön langsam fragen, ob die Unterstützung von parteipolitischer Agitation im Interesse aller Christen in Österreich ist", so Grosz abschließend. (Schluss)

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