VP-Stiftner: Verbot für nicht biogene Plastiksackerln

Biogene Kunststoffe führen zwangsläufig zur Kreislaufwirtschaft

Wien (VP-Klub) - "Die Sauberkeit geht in Wien auffallend stark zurück und wir sind immer häufiger mit Müllresten im Stadtbild konfrontiert", so ÖVP Wien Umweltsprecher LAbg. Roman Stiftner. Vor allem Plastiksackerln landen immer öfter nicht im Müllcontainer, sondern verschandeln Straßen, Parks und auch die Naturgebiete am Stadtrand. "Wir fordern die Stadt Wien daher auf, wie etwa in Frankreich eine Diskussion über ein Verbot von Plastiksackerln aus nicht biogenem Kunststoff zu beginnen und somit mit gutem Beispiel voranzugehen."

Stiftner tritt auch dafür ein, die Ausschreibungsbedingungen für das Gastronomiemanagement bei Großveranstaltungen in Wien in Richtung biogene Verpackungen zu ändern, so dass bei Großveranstaltungen nur noch biogenes Kunststoffgeschirr zum Einsatz kommt.

Unterstützt von einem Experten bescheinigt der VP-Umweltsprecher dem auf Basis von erneuerbaren Rohstoffen wie Mais, Weizen und Zucker hergestellten Kunststoff, dank seiner besseren Verrottbarkeit bzw. besseren CO2-Bilanz eine wichtige Bedeutung für die Umweltzukunft Wiens. Stiftner: "Biogene Kunststoffe aus nachwachsenden Rohstoffen lassen automatisch eine Kreislaufwirtschaft entstehen und würden zudem, da landwirtschaftliche Produkte zur Produktion eingesetzt werden, eine Verdienstmöglichkeit für die heimische - bekanntlich unter starkem Wettbewerbsdruck stehende - Landwirtschaft schaffen."

Zusätzliche Müllsammelcontainer in der Weihnachtszeit

"Weihnachten ist auch die Zeit des verstärkten Anfalls von Verpackungsmüll, aber auch des gesteigerten Glasflaschenverbrauchs, was sich bei den Sammelinseln in einer optisch wenig ansprechenden Überfüllung der Container auswirkt", sagte Stiftner. Die Stadt Wien dürfe daher der alljährlichen weihnachtlichen Mülllawine nicht tatenlos zusehen, sondern müsse zumindest temporär die Anzahl der Container auf den Sammelplätzen aufstocken. Stiftner fordert in diesem Zusammenhang die zusätzliche Aufstellung von Sammelcontainern während der Feiertage und zusätzliche Müllsammelstellen bei den Christbaumsammelplätzen. Auch müsse die Reinigung der Sammelinseln in der Weihnachtszeit verstärkt werden. Insbesondere soll in der Umgebung der zu den Feiertagen überfüllten Glascontainer darauf geachtet werden, dass Glassplitter vor allem aus Sicherheitsgründen sofort eingekehrt werden, schloss Stiftner.

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