Stadt Wien, Asfinag und Umweltorganisationen am Runden Tisch

Keine Behinderungen der Erkundungsbohrungen, keine Klagen

Wien (OTS) - Vertreter der Stadt Wien, der Asfinag und der Umweltorganisationen und Bürgerinitiativen werden an einem Runden Tisch zusammenfinden, um den Themenbereich Verkehrspolitik, Klimaschutz und Schadstoffreduktion zielführend zu diskutieren. Mit dieser Vereinbarung, die auch eine verkehrspolitische Konferenz in der ersten Hälfte 2007 enthält, verpflichteten sich die Vertreter der Umweltorganisationen, die Erkundungsbohrungen in der Lobau für eine Nordost-Umfahrung Wiens nicht mehr zu behindern, Stadt Wien und Asfinag sicherten das Abgehen von Schadenersatzklagen gegen die entsprechenden Organisationen zu. Die entsprechende Vereinbarung wurde am Montag im Wiener Rathaus von Stadtbaudirektor Dipl. Ing. Gerhard Weber und anderen Vertretern der Stadt Wien, sowie Repräsentanten der Asfinag und Vertretern der Umweltorganisationen vorgestellt.****

Seitens der Stadt Wien zeigte sich Baudirektor Weber erfreut über das Zustandekommen der Vereinbarung, die einerseits die Weiterführung der Erkundungsbohrungen gewährleistet, andererseits einer Diskussion zur weiteren Entwicklung einer nachhaltigen Verkehrspolitik Raum gibt. Die Stadt Wien respektiere die Sorge der Umweltorganisationen und sei selbst um eine umweltfreundliche Verkehrspolitik bemüht. Weber verwies dabei auf den bereits sehr ambitionierten Masterplan Verkehr der Stadt Wien, der dem öffentlichen Verkehr einen großen Stellenwert einräumt.

Die Umweltorganisationen und Bürgerinitiativen, an der Spitze Greenpeace und Global 2000, wollen im Rahmen des Runden Tisches konstruktive Vorschläge zu einer Änderung der Verkehrspolitik, vor allem unter Berücksichtigung der Umweltparameter, einbringen und durchsetzen. Von Wiener Seite forderten sie die Beteiligung der Politiker am Runden Tisch, weiters sollten das Land Niederösterreich und der kommende Verkehrsminister eingebunden werden. Die Räumung des Lagers in der Lobau werde im Lauf dieser Woche stattfinden.

Die Asfinag setzt aufgrund des bereits vorhandenen Wissens um die geologische Beschaffenheit in der Lobau voraus, dass die Erkundungsbohrungen den Beweis für die Unschädlichkeit des geplanten Tunnels ergeben. Der planungsgemäße Ablauf der Arbeiten sei im ursprünglich vorgesehenen Zeitraum gewährleistet.

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(Schluss) gab

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