Amon: Neugebauer und Gehrer in den Rücken zu fallen, ist inakzeptabel

Inhaltliche Ideen sollten in den zuständigen Gremien eingebracht werden

Wien (OTS) - ÖVP-Bildungssprecher und ÖAAB-Generalsekretär Abg.z.NR Werner Amon stellte heute, Montag, klar, dass die Aussagen der Wiener nichtamtsführenden Stadträtin Katharina Cortolezis-Schlager in der heutigen Ausgabe der Tageszeitung "Der Standard" die "reine Privatmeinung" Cortolezis-Schlagers darstellten. "Die Verhandler der Österreichischen Volkspartei für den Bildungsbereich sind ÖAAB-Obmann Fritz Neugebauer und Bildungsministerin Elisabeth Gehrer. Und das vorläufige Verhandlungsergebnis, das diese beiden versierten Bildungspolitiker, die unsere Schul- und Bildungslandschaft auch aus der Praxis kennen, erreicht haben, kann sich jedenfalls sehen lassen", so Amon. ****

Der ÖVP-Bildungssprecher stellte klar, dass sich die ÖVP weiterhin zu den Grundsätzen ihrer Bildungspolitik, wie sie auch in den inhaltlichen Gremien wie dem Fachausschuss, den zu besuchen Cortolezis-Schlager leider bisher keine Zeit gehabt habe, einstimmig festgelegt worden sei, stehe. "Wenn die Wiener nichtamtsführende Stadträtin hier eine andere Meinung hat, ist diese in ebendiesen Gremien zu diskutieren. An der Position der ÖVP, getragen von den zuständigen Vertreterinnen und Vertretern der ÖVP in Ländern, Bund, Gewerkschaften und Schulpartnern, hat sich aber auch seit Cortolezis-Schlager immer wieder ihre Positionen in den Medien kolportiert hat, nichts geändert", sagte Amon.

Weiters wies der ÖVP-Bildungssprecher darauf hin, "dass sich Bildungspolitik auch, aber nicht nur an den Ballungszentren orientieren" müsse. Selbstverständlich gebe es in Wien große Herausforderungen im Bildungssystem - auf die die Wiener Stadtpolitik der SPÖ bisher "nicht oder falsch" reagiert habe. Hier liege "vieles im Argen, worauf von Frau Cortolezis-Schlager auch weiterhin hingewiesen werden soll". Den beiden erfahrenen und mit der Materie bestens vertrauten ÖVP-Chefverhandlern jedoch "derart in den Rücken zu fallen", widerspreche "dem Umgangston, den wir in der Österreichischen Volkspartei miteinander bisher immer gepflegt haben und auch weiterhin pflegen wollen", schloss der ÖVP-Bildungssprecher.

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