Grüne Innere Stadt: Nein zu Trialto-Brücke

Davis: Bestehender Erholungsraum am Donaukanal ginge für immer verloren

Wien (OTS) - Grundsätzlich sei eine verbesserte Verbindung für FußgängerInnen zwischen erstem und zweitem Wiener Gemeindebezirk durchaus erwünscht, betont die Grüne Bezirksrätin Innere Stadt, Patricia Davis. "Ob Einkaufen, Arbeiten oder Schulbesuch, viele Menschen wechseln täglich von einem Ufer des Donaukanals an das andere. Ein Weg, der nicht immer angenehm ist. Nicht nur Wind und Wetter machen sich in diesem exponierten Gebiet oft unangenehm bemerkbar, auch die vielbefahrenen Verkehrswege entlang des Kanals stellen beträchtliche Hürden dar."

Hier eine Lösung zu finden sei grundsätzlich absolut wünschenswert, so Davis.Das Trialto Projekt in der derzeitigen Form wird jedoch von den Grünen beiderseits des Donaukanals entschieden abgelehnt. "Der Hauptgrund dafür ist, dass das darunterliegende Areal am Donaukanal trotz geplanter Behübschungsmaßnahmen kaum noch Tageslicht erhalten wird. Damit geht der bestehende Erholungsraum - so verbesserungswürdig er jetzt sein mag - für immer verloren", kritisiert Davis.

Eine weitere Schwachstelle sehen die Grünen Innere Stadt , dass Trialto die Umgebung des Brückenprojektes nicht einbezieht. Sie fordern von Stadtrat Schicker ein Gesamtkonzept für den Donaukanal. Dieses müsse besonders im Bereich der dichtverbauten Ufer entlang des ersten und des zweiten Bezirkes, darauf ausgelegt sein, nicht mehr Beton und Gastronomie, sondern mehr Grün und Ruheräume für die Bevölkerung zu ermöglichen.

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