Krotsch: Kindergeld optimieren und anpassen!

SPÖ Wien-Frauensekretärin zur neuen Studie der AK

Wien (SPW) - "Die neue Studie der Arbeiterkammer unterstreicht,
wie wichtig es ist, das Kindergeld zu reformieren und dem Alltag der Bevölkerung und der Eltern anzupassen. Denn die verlängerte Bezugsdauer des Kindergeldes hat zur Folge, dass Frauen später in das Berufsleben zurückkehren und dadurch aus der Erwerbstätigkeit gedrängt werden!", betonte SPÖ Wien-Frauensekretärin, LAbg. Nicole Krotsch am Montag.****

"Die Zahlen der Studie sprechen für sich: Seit der Verlängerung der Bezugsdauer des Kindergeldes steigen im zweiten Jahr nach der Geburt um 23 Prozent weniger Karenzgeld-Bezieherinnen wieder in den Beruf ein. Diese Situation schreit nach einer Flexibilisierung des Kindergeldes! Denn jede Frau hat das Recht auf Aufstieg und einen guten Job, auch als Mutter. Deshalb fordert die SPÖ auch eine flexiblere Bezugsdauer, in der es möglich ist, die Gesamtsumme für 30 Monate Kindergeld auch in kürzerer Zeit konsumieren zu können", stellte Krotsch gegenüber dem Pressedienst der SPÖ Wien fest.

Dadurch könne ein früherer Wiedereinstieg ermöglicht und finanzielle Verluste und Belastungen für Betroffene eingedämmt werden. "Durch längere Abwesenheit im Berufsleben gehen Qualifikationen verloren, wodurch die Berufs- und Verdienstchancen nach der Kinderpause reduziert werden. Dieser Teufelskreis muss rasch durchbrochen werden!", so Krotsch.

Abschließend forderte Krotsch mehr Anreize für die Väterkarenz:
"Lediglich 3,5 Prozent der Väter nützen diese Möglichkeit. Das ist eindeutig zu wenig. Hier müssen Lösungen gefunden werden, die für beide Elternteile tragbar sind und Frauen bei einem raschen Wiedereinstieg in das Berufsleben unterstützen!" (Schluss) nk

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