Sacher: NÖ Landtag beschließt Ausbau von Grafenegg

Kulturelle Vielfalt darf darüber nicht zu kurz kommen

St. Pölten, (SPI) - "Kunst und Kultur stellen den wahren Reichtum eines Landes dar - und in dieser Hinsicht ist Niederösterreich ein unendlich reiches Land, denn wir haben das Glück über eine vielfältige und bunte Kunst- und Kulturszene zu verfügen! Selbstverständlich ist aber, dass hier auch die Politik eine große Rolle spielt, weil sie ist es, die die Rahmenbedingungen zu schaffen hat und die nicht zuletzt auch für die finanziellen Grundlagen Sorge tragen soll", so der Kultursprecher der SPÖ-NÖ und Zweite Präsident des NÖ Landtages, LAbg. Ewald Sacher anlässlich der Beschlussfassung über den Ausbau von Schloss Grafenegg. In seiner letzten Sitzung für das heurige Jahr beschloss der NÖ Landtag den denkmalschutzgerechten Ausbau des Schlosses zu einem NÖ Landeskulturzentrum. "Dieses wertvolle Baujuwel wird mit einer Summe von insgesamt 25 Millionen Euro zu einem erstrangigen kulturellen Zentrum gemacht", begrüßt LAbg. Sacher die einstimmige Entscheidung des Landtags.****

Auf der Freilichtbühne, die bereits deutliche bauliche Formen angenommen hat, wird ab Juni 2007 ein Musiksommer inszeniert. Zudem ist Grafenegg zur zweiten Heimstätte der Tonkünstler in Niederösterreich geworden. "Um hier auch eine wetterfeste Spielstätte zur Verfügung zu haben und auch dem Tonkünstlerorchester eine geeignete Bühne bieten zu können, ist die Neuerrichtung eines Konzertsaales, der etwa 1.200 BesucherInnen Platz bieten wird und der auch als Festsaal geeignet ist, sehr zu begrüßen", erläutert Sacher.

"So gut und wichtig der Ausbau von Grafenegg ist, das nicht zuletzt durch seine gute Erreichbarkeit ein ideales Kulturzentrum darstellt, so bedeutend ist es aber auch, dass trotzdem nicht die Geldmittel für andere wichtige Kulturprojekte gekürzt werden dürfen! Wir dürfen in Niederösterreich nicht nur einer Event- und Museumskultur huldigen, sondern müssen auch die Vielfalt der Kunst- und Kulturszene entsprechend fördern", so Sacher weiter. "Wir Sozialdemokraten vertreten das kulturpolitische Credo ‚von der Basis in den Regionen zur Spitze im Land’. Wenn die Investitionen in Grafenegg vor diesem Hintergrund stattfinden - und nur wenn sie vor diesem Hintergrund stattfinden, wenn sie auch in Zukunft eine Förderung der Basis und der Regionen nicht beeinträchtigen, dann wird es Hochkultur in Niederösterreich geben, die ein Ziel, aber nicht spekulativer kultureller Selbstzweck sein soll", so Sacher abschließend. (Schluss) kr

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