Schwangerer trotz Zusage unbefristete Anstellung verweigert AK-Gleichbehandlungsberatung als rettendes "Christkind"

Linz (OTS) - Gemeinsam mit mehreren Kolleginnen und Kollegen wurde eine junge Frau aus dem Großraum Linz Anfang des Jahres von einem Sozialverein für ein halbes Jahr befristet eingestellt. Nach vier Monaten wurde allen eine unbefristete Anstellung versprochen. Doch als die Frau kurz darauf schwanger wurde, war die Zusage plötzlich hinfällig. Mit Hilfe der AK kann die junge Mutter in spe nun doch ihren Job behalten.

Verzweifelt wandte sich die Frau an das Frauenbüro der Arbeiterkammer Oberösterreich: Trotz der ursprünglichen Zusage auf eine Fixanstellung habe ihr ein Vorgesetzter mitgeteilt, das Dienstverhältnis würde nun doch nicht verlängert - offenbar auf Grund ihrer Schwangerschaft. Ihre übrigen Kolleginnen und Kollegen dagegen würden alle fix angestellt.

Für die Gleichbehandlungs-Expertinnen der Arbeiterkammer Oberösterreich ein klassischer Fall von unmittelbarer Geschlechtsdiskriminierung. Da der Arbeitsplatz der jungen Frau auch in Zukunft benötigt würde und weder betrieblich noch wirtschaftlich etwas gegen die Weiterbeschäftigung der Frau spreche, sei die Zusage auf Fixanstellung ebenso wie bei den anderen einzulösen, argumentierten die AK-Expertinnen.

Diese Argumentation fand vor Gericht Gehör, die Frau wurde fix angestellt. "Besser als das schönste Weihnachtsgeschenk", strahlt die junge Frau, deren Kind Ende Februar zur Welt kommen soll.

Kontakt: Martina Macher, Tel. 050/6906-2190
E-Mail: martina.macher@akooe.at

Rückfragen & Kontakt:

Arbeiterkammer Oberösterreich
Kommunikation
Tel.: (0732) 6906-2182
presse@ak-ooe.at
http://www.arbeiterkammer.com

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | AKO0001