NGO´s und Wirtschaft - Erfolgreiche Vernetzung zweier Welten

Wien (OTS) - Dass die Zusammenarbeit zwischen NGO´s und Wirtschaft auch abseits von klassischem Sponsoring funktioniert, zeigt das erfolgreiche Experiment "Vernetzte Welten".
MitarbeiterInnen aus Wirtschaftsunternehmen bringen ihre Arbeitskraft, Erfahrungen und neue Zugänge in Sozialprojekte ein -als Projektmanager auf Zeit. Ihre Arbeitgeber unterstützen sie dabei, indem sie es ihnen ermöglichen, die Projekte im Rahmen ihrer Arbeitszeit umzusetzen. Die NGO´s stellen die Aufgabenstellung und die Projektressourcen zur Verfügung.

Gemeinsame Umsetzung von strategischen Projekten und Lernen voneinander stehen im Mittelpunkt der Initiative "Vernetzte Welten". Anfang 2006 erfolgte der Start mit den ersten Sozialprojekten, mittlerweile wurden bereits 10 Projekte gestartet und 5 davon erfolgreich abgeschlossen.

Positive Erfahrungen aller Beteiligten

"Ich habe nicht nur persönlich, sondern auch fachlich von der Zusammenarbeit mit der Organisation SOS-Kinderdorf unglaublich profitiert", sagt Kurt Tojner, ein Manager der Erste Bank. "Man kann ein Projekt auch ohne Budget starten und durch Improvisieren erstaunliche Dinge auf die Beine stellen", resumiert die Manpower Teilnehmerin Karin Zeiler ihren Einsatz beim Caritas Projekt Weltflüchtlings-tag.

Die Ergebnisse der Pilotphase zeigen, dass der Einsatz als Manager auf Zeit in Sozialprojekten Motivation und Kreativität neu fördert, Projektmanagementfähigkeiten und soziale Skills erhöht und auch einem drohenden Burn-out entgegen wirken kann. "Die MitarbeiterInnen sind Ihrem Unternehmen dankbar für diese Chance des Seitenwechsels und das wirkt sich auch positiv auf die Zufriedenheit und die Bindung zum Unternehmen aus", beschreibt der Projektinitiator Leon Lenhart seine Erfahrungen. "Corporate Social Responsibility und die Kompetenzerweiterung der Mitarbeiter lassen sich mit dieser innovativen Idee auf ideale Weise verbinden", bestätigt Josef Fiala, Leiter des HR-Ressort der Generali Vienna Group die positiven Erfahrungen.

Und auch die gemeinnützigen Organisationen sind von der Zusammenarbeit begeistert. "Die Sorge, dass es schwer sein könnte, die Projektmanager aus der Wirtschaft rasch und harmonisch in die Organisation einzubinden, hat sich als völlig unbegründet erwiesen. Sie haben sich von Anfang an bestens integriert und sehr wertvolle Arbeit und Impulse für unsere Organisation gebracht", sagt Rupert Roniger von Licht für die Welt.

Fortsetzung geplant

Nach dem erfolgreichen Abschluss der einjährigen Pilotphase, soll das Projekt ab 2007 auf breiterer Basis fortgesetzt werden, denn das Potential an interessanten Projekten ist noch lange nicht ausgeschöpft. "Wenn es uns gelingt zusätzliche Wirtschaftspartner einzubinden, könnten wir mit weiteren Umwelt- und Sozialorganisationen den Horizont der Vernetzten Welten ausweiten", erklärt Gabriele Kristen, von den Vernetzten Welten.

Unterstützt wird das Programm durch die Plattform respACT austria, ein unternehmensgeführter Verein, der die Wirtschaft in Fragen der Nachhaltigen Entwicklung, Corporate Social Responsibility (CSR) und Wirtschaftsethik unterstützt und die gesellschaftliche Verantwortung der Unternehmen in den Blickpunkt der Öffentlichkeit rückt. "Steigen Sie ein in die Vernetzten Welten", empfiehlt respACT austria-Geschäftsführer Roman H. Mesicek den Unternehmen. "Die konstruktive Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und NGO´s spielt eine Schlüsselrolle in der Bewältigung gesellschaftlicher Herausforderungen. Auf den ersten Blick scheint "Vernetzte Welten" eine ungewöhnliche Art der Kooperation von Wirtschaft und der Zivilgesellschaft zu sein. Doch lernen beide Seiten voneinander und setzen ihr Wissen wiederum auf beiden Seiten gewinnbringend ein."

Weitere Informationen zum Projekt Vernetzte Welten erhalten Sie unter www.vernetzte-welten.at

Rückfragen & Kontakt:

Projektinitiator
Leon Lenhart
Mobil: 0664/9180130

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NEF0005