Wiener Grüne fordern mehr Betreuung von "Problemkindern"

Wien (OTS) - Für Kinder, die psychiatrische und psychotherapeutische Hilfe benötigen, bestünden in Wien Defizite, kritisierte GR Dr. Sigrid Pilz am Mittwoch in einem Pressegespräch der Grünen. Wie sie sagte, gebe es im niedergelassenen Bereich in ganz Wien lediglich zwei Fachärzte mit Kassenvertrag, obwohl international von einem Facharzt für 200.000 Einwohnern ausgegangen werde. Als Folge bestünden in den Einrichtungen und Ambulatorien endlose Wartezeiten, für einen Platz für kostenfreie Ergotherapie beispielsweise müssten Betroffene bis zu zwei Jahre warten.

Nachdem, wie im Pressegespräch gesagt wurde, rund 16 Prozent der Kinder zumindest eine diagnostische Abklärung benötigen würden, sei es dringend nötig, Maßnahmen zu ergreifen. Pilz forderte u.a. die sofortige Wiederaufnahme des Projektes "Kinder- und Jugendpsychiatrische Versorgung in Wien", die Aufnahme von entsprechenden Verhandlungen zwischen der Ärztekammer und der Gemeinde Wien, eine Ausweitung des kostenfreien Angebotes an Psychotherapie, Ergotherapie, Logotherapie und Heilpädagogik, und den Abbau des Ambulanz-, Betten- und Ressourcenmangels bei Kinderpsychiatrie und Kinderpsychosomatik.

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