Deutliche Verbesserungen für Mitarbeiter im Pflegebereich

Burgstaller: Leistungen und großes Engagement der Mitarbeiter im Pflegebereich werden finanziell stärker wertgeschätzt

Salzburg (OTS) - Mit dem heutigen Verhandlungsergebnis sei die größte außertourliche Einkommensverbesserung für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Pflegebereich seit Anfang der 90er Jahre erzielt worden, stellte Gesundheitsreferentin Landeshauptfrau Mag. Gabi Burgstaller heute, Dienstag, 12. Dezember, nach der Gesprächsrunde mit den Vertretern der Salzburger Landeskliniken (SALK) fest. Burgstaller bewertete die Einigung als äußerst positives Signal für alle Mitarbeiter/innen im Pflegebereich: "Sowohl der Betriebsrat als auch das Land haben sich aufeinander zu bewegt. Durch das erzielte Ergebnis werden die tollen Leistungen und das große Engagement der vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Pflege finanziell stärker wertgeschätzt."

Bis zum Jahr 2009 wird die Gesamtsumme von 1,3 Millionen Euro an zusätzlichen Landesgeldern für die einzelnen Verbesserungen aufgewendet. Weitere 300.000 Euro werden durch interne Umschichtungen in den SALK aufgebracht. Von diesem großen Schritt profitieren die Pflegekräfte, Stationsleitungen, die Schüler/innen der Gesundheits-und Krankenpflegeschule, Pflegehelfer, Hebammen und Bedienstete in den Werkstätten.

Folgende Verbesserungen sind damit möglich:

  • Anhebung des Taschengeldes für Krankenpflegeschüler/innen,
  • 14-malige Auszahlung der kleinen und mittleren Erschwerniszulage (bisher 12-mal),
  • Erhöhung der Nachtdienstzulage,
  • Erhöhung der Zulagen für Stationsleitungen,
  • Erhöhung und Valorisierung der Rufbereitschaftsentschädigung,
  • Überstellung der Hebammen in die Entlohnungsgruppe "b",
  • Erhöhung der Werkstättenzulage.

Eine Reihe von weiteren, innerbetrieblichen Verbesserungen wird von der Geschäftsleitung im Jahr 2007 bearbeitet. So soll als größtes Projekt die Wochenarbeitszeit der Pflegepersonen von 40 auf 39,5 Stunden gesenkt werden. Das Verhandlungsergebnis wird den Mitarbeiter/innen vom Betriebsrat in Kürze zur Abstimmung vorgelegt.

"Besonders wichtig ist mir, dass es gelungen ist, die Zulagen für all jene Pflegemitarbeiterinnen und -mitarbeiter, die beim Dienst an ihren Mitmenschen besonders stark beansprucht werden, zu erhöhen", so die Landeshauptfrau. Das Land könne stolz darauf sein, dass es mit dieser neuen Regelung im österreichweiten Vergleich nun eine Spitzenstellung aufweise. Burgstallers besonderer Dank gilt den Verhandlungspartnern, insbesondere den SALK-Betriebsräten Bernhard Treschnitzer und Johannes Furthner, Personalreferent Landesrat Dr. Erwin Buchinger sowie dem Chef der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst, Fritz Neugebauer, der durch seine äußerst konstruktive und vermittelnde Rolle wesentlich zum heutigen Ergebnis beigetragen habe.

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