Neue Studie über Wirkungen von mit Spurenelementen angereicherten Milchprodukten dokumentieren Verringerung der Morbidität bei Kleinkindern

Atlanta (ots/PRNewswire) - Neue im British Medical Journal veröffentlichte Untersuchung liefert Hinweise, dass angereicherte Milchprodukte, wie Folgeformulierungs-, Wachstums- oder Kleinkindmilchprodukte, signifikanten Einfluss auf die Kindsmorbidität in Entwicklungsländern haben können. Die Forscher der Johns Hopkins Bloomberg School of Public Health und des Center for Micronutrient Research an der Annamalai University in Indien zogen aus einer am 28. November in der Onlineversion des British Medical Journal veröffentlichten Studie den Schluss, dass der Verzehr von mit Spurenelementen angereicherter Milch die Häufigkeit von Diarrhoe und von Erkrankungen der unteren Atemwege bei Kindern im indischen Grossstadtumfeld signifikant verringert. Die mit Zink, Eisen, Selen, Kupfer, Vitamin A, Vitamin C und Vitamin E angereicherte Milch verringert auch die Häufigkeit und die Zahl der Tage mit der schweren Erkrankung.

Dreissig Prozent der Weltbevölkerung leidet an Vitamin-A-, Eisen oder Jodmangel. Darüber hinaus ist der Mangel Zink, Kalzium, Folsäure und sonstigen Vitaminen in den Entwicklungsländern weit verbreitet. Zudem haben sowohl Eisen- als auch Jodmangel negativen Einfluss auf die psychomotorische Entwicklung von Kindern, die dauerhaft sein kann, wenn sie nicht im frühen Kindesalter korrigiert wird. Somit stellt die Spurenelementemangelernährung eine ernste Bedrohung für den Gesundheitszustand von Kleinkindern und Kindern dar. Das Ergebnis der aktuellen Studie legt die Vermutung nahe, dass die Anreicherung mit Spurenelementen für Positiveffekte verantwortlich war, da die Vergleichsgruppe nicht angereicherte Milch erhielt.

"Einige Spurenelemente spielen bei der Erzeugung, der Bewahrung und Verstärkung von Immunreaktionen im Körper eine wesentliche Rolle. Der vielfache Spurenelementemangel ist bei Vorschulkindern ein entscheidender Faktor für die Gesundheit von Kindern in den Entwicklungsländern", meint Sunil Sazawal, MD, MPH, PhD, Hauptautor der Studie und ausserordentlicher Professor im International Health Department an der Bloomberg School of Public Health.

Mit Spurenelementen angereicherte Milchprodukte, wie sie international üblich sind, werden Kleinkindern über einem Jahr gewöhnlich gegeben, um ihre Ernährung zu verbessern und die Ausgewogenheit der Ernährung zu gewährleisten. Die jüngste Studie bewertete Kinder im Alter zwischen 1 und 3 Jahren.

Der Einsatz angereicherter Milch zur Verabreichung der erforderlichen Spurenelemente deckt sich mit den Aussagen der globalen Ernährungsstrategie der Weltgesundheitsorganisation für Kleinkinder ("World Health Organization's Global Strategy on Infant and Young Child Feeding"),die feststellt, "Industriell verarbeitete Zusatznahrung stellt auch eine Option für einige Mütter dar, die die Mittel haben, sie zu kaufen und das Wissen und die Möglichkeiten haben, sie zuzubereiten und so für die gute Ernährung zu sorgen." Darüber hinaus liefern mit Spurenelementen angereicherte Milchprodukte und Formulierungen für ältere Säuglinge und Kleinkinder Milcheiweiss, und, im Falle der Formulierungen auch Fette, die ausgewählt wurden, um die empfohlenen Mengen an Fettsäuren bereitzustellen.

"Es ist dringend erforderlich, Strategien zu entwickeln und umzusetzen, um die Belastung durch Spurenelementemangel in den Entwicklungsländern zu verringern", meint Robert E. Black, MD, MPH, Mitautor der Studie und Professor sowie Leiter des Department of International Health der Bloomberg School. "Unsere Ergebnisse zeigen, dass Spurenelemente erfolgreich über damit angereicherte Milch verabreicht werden können, was zudem in diesen Gemeinden gern angenommen wird."

Mardi Mountford, Executive Vice President des International Formula Council, bestätigt die Aussage Blacks: "Die Resultate stützen die These der Folgeformulierungen und Wachstumsmilchprodukte", so stellt sie fest, "bei der signifikanten Verringerung der Morbidität in den Entwicklungsländern."

Redaktioneller Hinweis: Weitere Informationen über diese Studie erhalten Sie bei der Johns Hopkins Bloomberg School of Public Health von Kenna Lowe bzw. Tim Parsons unter Tel. +1-410-955-6878 bzw. Email paffairs@jhsph.edu. Die Studie mit dem Thema "Effects of fortified milk on morbidity in young children in north India: community based, randomized, double masked placebo controlled trial" wurde von Fonterra Brands gefördert.

Der International Formula Council ist der Verband der Hersteller-und Vermarktungsunternehmen von Spezialnahrungsprodukten, wie z. B. Säuglingsnahrung und Erwachsenennahrung, deren Mitglieder hauptsächlich in Nordamerika ansässig sind. IFC Mitglieder sind: Mead Johnson Nutritionals; Nestle Nutrition - Nestle USA, Inc.; Abbott's Ross Products Division; Solus Products; und Wyeth Nutrition.

Rückfragen & Kontakt:

Marisa Salcines, Tel. +1-404-252-3663, für International Formula
Council

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | PRN0005