Molterer: Hat sich Strobl ORF-Top-Job mit Wrabetz-Stimme erkauft?

Verheerende Optik - Weg der unsauberen Verquickung wird ungeniert weitergegangen

Wien, 8. Dezember 2006 (ÖVP-PK) "Hat sich der neue ORF-Kommunikationschef und bisherige Grüne ORF-Stiftungsrat Pius Strobl seinen Top-Job im ORF mit seiner Stimme für Alexander Wrabetz bei der Wahl zum ORF-Generaldirektor erkauft?", fragte sich ÖVP-Mediensprecher Mag. Wilhelm Molterer nach bekannt werden der Jobrochade. Dass Strobl, der als einer der Fädenzieher der "Eritrea-Koalition" bei der Wahl von Wrabetz gelte, nun ORF-Kommunikationschef werde, sei eine "verheerende Optik", da nun ein Kontrollorgan eines Unternehmens direkt ins Unternehmen wechsle. ****

"Die mitentscheidende Stimme von Strobl für die Wahl von Wrabetz zum ORF-Generaldirektor wird jetzt noch mit Geld der Gebührenzahler hoch belohnt", so Molterer weiter. Strobl sei schon bisher als Co-Veranstalter, Auftragnehmer des ORF und
gleichzeitiger Stiftungsrat in einer dubiosen Doppelrolle gewesen. "Dieser Weg der unsauberen Verquickung wird nun ungeniert weitergegangen", sagte der ÖVP-Mediensprecher. "Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren - diese Ernennung sieht nach einem klassischen Stimmenkauf aus", so Molterer.

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