Bayr: Außenpolitischer Einsatz für Saharauis in der Westsahara gefordert

Österreich muss Einhaltung der Menschenrechte einfordern

Wien (SK) - Am 10. Dezember wird international der Tag der Menschenrechte begangen, die als Grundlage für Freiheit, Gerechtigkeit und Frieden auf der Welt gelten. "Für uns, die wir das Privileg haben, in einer Gesellschaft zu leben, in der die Menschenrechte anerkannt werden, erwächst daraus auch die Pflicht, sich für jene Menschen einzusetzen, deren Menschenrechte nicht gewahrt werden", betonte Petra Bayr, entwicklungspolitische Sprecherin der SPÖ und Mitglied des Ausschusses für Menschenrechte, am Samstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Die österreichische Bundesregierung müsse ihre Aufgaben in der Außenpolitik wahrnehmen. Auch dürften solche eklatanten Menschenrechtsverletzungen nicht unwidersprochen hingenommen werden. "Österreich muss sich international dafür einsetzen, dass Marokko zur Einhaltung der Menschenrechte angehalten wird", unterstrich Bayr. ****

Die Aufzählung aller aktuellen Menschenrechtsverletzungen würde leider jeden Rahmen sprengen - gleichwohl gelte es, alle einzelen Missachtungen anzuprangern und dagegen anzukämpfen, bekräftigte die entwicklungspolitische Sprecherin der SPÖ. In der Pressekonferenz, die Petra Bayr mit Aminatou Haidar, Menschenrechtsaktivistin aus den besetzten Gebieten der Westsahara am 4. Dezember gab, berichtete Haidar von den schrecklichen Erlebnissen und Misshandlungen, die dort jeden Tag unter den Augen der Weltöffentlichkeit stattfinden. "Für Saharauis in der Westsahara, die seit mehr als drei Jahrzehnten für ihre Unabhängigkeit kämpfen, so Bayr, "ist die tägliche Realität mit Verschleppungen und Folterungen weit entfernt von der Einhaltung der Menschenrechte". (Schluss) up/mb

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