Kräuter zu ÖBB: Knalleffekt - "Rechnungshof prüft ÖBB-Immobiliengeschäfte!"

Kräuter fordert massive Gagenkürzung im ÖBB-Management

Wien (SK) - Der Rechnungshof werde neben der laufenden Prüfung der Auswirkungen des Bahnstrukturgesetzes zusätzlich die Immobiliengeschäfte der ÖBB unter die Lupe nehmen, so SPÖ-Rechnungshofsprecher Günther Kräuter heute, Freitag, gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. "Die Prüfung der Immobiliengeschäfte der ÖBB findet Eingang in den Prüfkalender des Rechnungshofes für das Jahr 2007. In diesem Zusammenhang werden auch Einflussnahmen von Holding-Chef Huber auf Immobiliendeals im Dunstkreis der ÖBB zu durchleuchten sein", betonte Kräuter, der massive Gagenkürzungen im ÖBB-Management forderte. ****

Nachdem nun feststehe, dass allein aufgrund der Auslandsaktivitäten der ÖBB-Führung der Republik Österreich und der Reputation der heimischen Wirtschaft ein gewaltiger Schaden entstanden sei, plädiere er, Kräuter, für eine Streichung aller Erfolgsprämien für das gesamte ÖBB-Management: "Der Umstand, dass Herr Huber monatlich mehr als das Doppelte des Bundeskanzlers der Republik einstreift, ist schlicht unerträglich und dem Steuerzahler nicht länger zuzumuten."

Die Jahresbezüge und die zu streichenden Erfolgsprämien im Einzelnen:
Huber 350.000 Euro fix, Erfolgsprämie zusätzlich 175.000 Euro; Söllinger 283.000 Euro fix, Erfolgsprämie zusätzlich 142.000 Euro; Nigl 240.000 Euro fix, 150.000 Euro zusätzlich Erfolgsprämie; Vavrovsky 240.000 Euro fix, 110.000 Euro zusätzlich Erfolgsprämie sowie Zimmermann 250.000 Euro fix, 125.000 Euro zusätzlich Erfolgsprämie. "Auch die Höhe des Gehaltes der für die Immobilien der ÖBB zuständigen Frau Steinacker mit mehr als 25.000 Euro monatlich wird im Zuge der Rechnungshofprüfung zu bewerten sein", so Kräuter abschließend. (Schluss) up/mb

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