Vilimsky: Regierungsbildung muß bis Weihnachten vorgenommen werden!

Rot-schwarzes Herumtaktieren bis ins Neue Jahr für den Wähler unzumutbar

Wien (fpd) - Die Österreicherinnen und Österreicher haben ein Anrecht darauf, daß SPÖ und ÖVP mit dem Austauschen ihrer Befindlichkeiten endlich aufhören und längstens bis Weihnachten mit den Verhandlungen fertig sind, damit noch in diesem Jahr die Bildung einer Bundesregierung vorgenommen werden kann. Beide mögen daher ordentlich Dampf zulegen. Diese Feststellung traf heute FPÖ-Generalsekretär NRAbg. Harald Vilimsky. ****

Rot-Schwarz sei die einzige stabile und machbare Regierungsform. "Ich nehme zur Kenntnis, daß die SPÖ die ÖVP nicht mag und ihr nicht traut. Für diesen emotionalen Standpunkt habe ich großes Verständnis. Dennoch gibt es zwischen den beiden Mittelparteien ausreichend große Schnittmengen, die auf professioneller Sachebene eine Kooperation möglich machen. In Wahrheit unterscheiden sich beiden Parteien nicht wirklich in zentralen Fragen. Also sollen beiden endlich aufhören, sich wie zwei Pubertierende zu verhalten, die einander nicht riechen können", so Vilimsky.

"Wir stehen weder für eine Dreierkoalition noch eine Minderheitsregierung zur Verfügung und lassen uns von rot und schwarz daher auch nicht als taktischen Spielball für ihre erneut ins Stocken geratenen Verhandlungen mißbrauchen. Wenn SPÖ und ÖVP Östereich mutwillig in Neuwahlen führen, werden beide das politisch zu verantworten haben und dafür auch eine saftige Rechnung vom Wähler erhalten", so Vilimsky. (Schluß)

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