Sonntagsöffnung: SP-Kuckucksei Zach treibt übles Spiel

NÖ FCG-Chef Schöls: Schlafen die Genossen im ÖGB?

St.Pölten (OTS) - Die Diskussion um die Sonntagsöffnung von Geschäften sorgt nun auch innergewerkschaftlich für Wirbel: "Schlafen die Genossen im ÖGB oder sind sie nur mit der Nabelbeschau für den ÖGB-Kongress beschäftigt?" stellt der Vorsitzende der NÖ Christgewerkschafter, Alfred Schöls, eine rhetorische Frage und gibt die Antwort gleich selbst: "Ein Gewerkschafter, der in dieser Frage auch nur eine Sekunde überlegen muss, ist im ÖGB fehl am Platz und sollte sich schleunigst einen anderen Job suchen - am besten im Sonntagsverkauf. Denn die Sonntagsöffnung von Geschäften ist gegen jedes gewerkschaftliche Gedankengut," hält der NÖ FCG-Chef klipp und klar fest. Von den SP-Gewerkschaftern erwartet sich Schöls "sechs Wochen vor dem ÖGB-Kongress eine klare Position - auch gegenüber dem eigenen Parlamentsklub - oder wollen sie zuschauen, wie auch in der SPÖ eine Ich-AG als populistische Ein-Mann-Partei gegründet wird?"

Für den Initiator der Sonntagsöffnung-Unterschriftenaktion, den LIF-Parteichef NR-Abg. Zach, zeigt Schöls kein Verständnis: "Dieses Kuckucksei im SPÖ-Parlamentsklub treibt hier ein übles Spiel mit hunderttausend Handelsangestellten und ihren Familien. Und wenn er gnädigerweise die Sonntagsöffnung erst ab mittags vorschlägt, damit man zuvor in die Kirche gehen kann, dann verhöhnt er auch noch die katholische Kirche und alle Katholiken," betonte der NÖ Christgewerkschafter.

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