Krotsch: Menschenverachtende Politik muss gestoppt werden!

SPÖ-Wien Frauensekretärin Krotsch zum Kindergeld-Erlass

Wien (SPW) - Anlässlich des Internationalen Tages der Menschenrechte am Sonntag, dem 10. Dezember, nimmt SPÖ-Frauensekretärin, LAbg. Nicole Krotsch zum umstrittenen Kindergeld-Erlass von Sozialministerin Ursula Haubner Stellung. "Dieser Erlass spiegelt die menschenverachtende Politik des BZÖ und der ehemaligen Bundesregierung wider! Die Opfer dieser Politik sind die Kinder und das ist wohl auch das Empörendste daran", stellte Krotsch am Freitag fest.****

"Der Sozialdemokratie und vor allem mir als Frauensekretärin liegt das Wohl jeder Familie am Herzen und besonders natürlich der Kinder. Dass so ein Erlass dann direkt von der Sozialministerin kommt, ist mehr als beschämend. Es kann nicht im Sinne einer Regierung sein, die schwächsten und ärmsten Bevölkerungsschichten zu bestrafen, anstatt zu unterstützen", betonte Krotsch gegenüber dem Pressedienst der SPÖ-Wien. Scharf kritisierte Krotsch auch Frauenministerin Rauch-Kallat und Bundeskanzler Wolfgang Schüssel, die beide nichts gegen diesen unmenschlichen Erlass unternommen hätten. "Diese Maßnahme ist eindeutig ein Verstoß gegen die Menschenrechte und laut Verfassungsexperten sogar als verfassungswidrig einzustufen! Welch ein Armutszeugnis für die österreichische Sozialpolitik!", zeigte sich Krotsch empört.

"Das Wohl der Familie und der Kinder muss ein zentrales Anliegen der Politik sein! Und zwar ohne Einschränkungen durch Herkunft, Staatsbürgerschaft oder Hautfarbe. Denn nur so ist es einer fairen Sozial- und Frauenpolitik würdig! Frauen und Kinder in Österreich haben ein Recht auf Unterstützung in jeder Lebenslage!", schloss Krotsch. (Schluss) nk

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