"Der große Renner Bauthermografie" - wunderbar, aber bitte richtig!

Wien (OTS) - Bald werden uns die winterlichen Temperaturen wieder begleiten und die Diskussion über hohe Heizkosten wird wieder aktuell.
Die IR-Thermografie ist hier ein hilfreiches Instrument die Energieverluste an Gebäuden darzustellen.

Auf diese "scheinbar neue Technologie" (in Wirklichkeit ist die Bauthermografie nach dem militärischen Einsatz wahrscheinlich das älteste Anwendungsgebiet) stürzen sich immer mehr und mehr Firmen und Institutionen wie Versicherungen, Banken, Energieversorger und Gemeinden etc., um "Thermografieaktionen" anzubieten.

Es ist grundsätzlich eine positive Sache, dass man die Thermografie zu billigen Preisen anbieten möchte, um möglichst viele Kunden in den Nutzen dieser Aktionen kommen zu lassen.
Minderpreise sind auf Grund des geringeren Zeitaufwandes aber nur mit der Thermografie der Gebäudehülle von außen möglich.

Was die meisten der Veranstalter und Kunden jedoch leider nicht wissen, ist, dass mit der Außenthermografie (oft sogar nur mit wenigen Aufnahmen), keine ausreichende Darstellung der Wärmeverluste erfolgen, sondern ausschließlich ein grober Überblick erzielt werden kann.

Mittels alleiniger Außenthermografie ist es nicht möglich die wesentlichen Schwachstellen wie schimmel-gefährdete Außenecken, schlecht gedämmte Geschossdecken, undichte Dachgeschossausbauten oder die Fenster zu analysieren.

Für eine seriöse Darstellung der Schwachstellen und den Erfolg von Sanierungsmaßnahmen ist eine Thermo-grafie von Innen zwingend notwendig.

Durch das Angebot an "Billigthermografie" kann dem Kunden nur ein mangelhafter Bericht über den Gebäude-zustand gegeben werden.
Es besteht Gefahr dass nachfolgende Sanierungen nur geringe Energieeinsparungen erzielen oder u.U. sogar zu Bauschäden führen können.

Die Thermografie ist eine hochwertige Messtechnik für den Fachmann.
Es ist daher bei einer Auftragsvergabe auf einschlägiges Fachwissen (Lehrberuf, berufsbildende Schule, Studium) und die Gewerbeberechtigung des Auftragnehmers zu achten.
Weiterbildung wie z.B. Zertifizierung ist heute als Standard anzusehen.

Die "Österreichische Gesellschaft für Thermografie" wurde im Jahr 1988 gegründet.
Sie ist unpolitisch, nicht auf Gewinn gerichtet und verfolgt den Zweck, ein Forum für Erfahrungsaustausch, Information und Weiterbildung für ihre mehr als 100 Mitglieder zu sein.

Erfahrungsaustausch und wissenschaftliche Kontakte werden mit vielen Universitäten und Fachhochschulen gepflegt.
Das jährlich stattfindende Thermografie-Forum-Eugendorf hat sich als Ort der Fachkommunikation im Zentrum Europas etabliert

Für weitere Informationen, sowie für Bildmaterial besuchen Sie bitte die Website unter;

www.thermografie.co.at

Rückfragen & Kontakt:

Prof. Ing. F. Mendel
Tel.: u. Fax: 0043 - 2243 - 37744
Mobil: 0043 - 676 - 70 88 919
thermografie@aon.at

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