ÖBB-Zimmermann hat sich per eigener Vorstandsweisung definitiv stellen lassen

Laut ÖSTERREICH wird Zimmermann gegen Entlassung vorgehen und für Fortzahlung kämpfen

Wien (OTS) - Wie ÖSTERREICH in seiner Donnerstag-Ausgabe
berichtet, hat sich der entlassene ÖBB-Infrastrukturvorstand Alfred Zimmermann selbst per eigener Vorstandsweisung noch einen alten Eisenbahner-Vertrag (nach deren Abschaffung) mit Definitivstellung geben lassen. Damit würde er nach der Abberufung als Vorstand noch 150.000 Euro jährlich verdienen, wenn die Disziplinarkommission die Entlassung nicht akzeptiert. Zimmermann will "mit allen rechtlichen Schritten vorgehen".

Der ÖBB-Manager wird seinen Vertrag (bis 2009) nicht abgelöst bekommen. Bei Entzug des Vertrauens (bei Zimmermann passiert) stehen Bahn-Vorständen nur sechs Monatsgehälter zu.

Zimmermann soll zudem seine Frau, die er als Sekretärin in den ÖBB kennen lernte, nach der Heirat auf einen Posten der Stufe 9A gehoben haben. Das Gehalt: 9.500 Euro brutto im Monat. Vor etwa eineinhalb Jahren ging Frau Zimmermann mit 6.000 Euro monatlich in Pension.

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