Dr.Belakowitsch-Jenewein: Heroinabgabe für Süchtige kommt für die FPÖ nicht in Frage!

Skandalöser "Ausreißer" von Staatsanwalt Walter Geyer - Forderung nach Heroinabgabe ist Kapitulation vor internationaler Drogenmafia!

Wien, 06-12-2006 (fpd) - Die neuerliche Forderung von Staatsanwalt Walter Geyer nach Heroinabgabe für Süchtige sei skandalös und komme für die FPÖ nicht in Frage. Geyer sei ein "Wiederholungstäter", der erstmals im April seine absurden Theorien zum Besten gegeben habe. Seine Forderungen stellen eine Kapitulation vor der internationalen Drogenmafia dar und seien vor allem vom medizinischen Standpunkt aus völlig grotesk, so heute die Gesundheitssprecherin der FPÖ, NAbg. Dr. Dagmar Belakowitsch-Jenewein.

Die FPÖ fordere seit Jahrzehnten, daß mit dem politischen "Schmusekurs" betreffend Süchtiger und Dealer endlich Schluß gemacht werde. Die Verantwortlichen von Bund und Land seien jedoch bis zum heutigen Tag nicht bereit, restriktive Maßnahmen, wie etwa die Zwangstherapie, gesetzlich zu verankern. Statt dessen treten immer wieder neue "Experten" auf den Plan und vernebeln mit ihren sozialromantischen 68´er Theorien die wahren Ausmaße des Drogenmißbrauches. Die dramatischen Zunahme von Drogentoten zwischen den Jahren 2000 und 2005 um 40,1% spreche eine deutliche Sprache, so Belakowitsch-Jenewein.

Ziel einer zukunftsorientierten Drogenpolitik muß die nachhaltige Zerschlagung und repressive Verfolgung der illegalen Drogen sowie der offenen Szene sein. Dies müsse auf der einen Seite mit der dringend notwendigen Aufstockung von Therapieplätzen und andererseits auch mit der Schaffung exekutiver Repressionsmaßnahmen einhergehen. So sei es auch dringend notwendig, die Dealerszene durch neue Bekämpfungsmodelle, etwa durch die rechtliche Verankerung des "Agent Provocateur", unter Druck zu setzen. Keinesfalls dürfe sich die Republik durch die Abgabe von Heroin selbst zu Handlanger der internationalen Drogenmafia machen und gleichsam als legaler Drogendealer auftreten.

Ziel müsse nach wie vor eine Gesellschaft sein, die den Mißbrauch illegaler Drogen ächtet, den Opfern wohl Hilfe und Schutz angedeihen, jedoch auch keinen Zweifel daran aufkommen läßt, daß der Mißbrauch ein Verbrechen sei, das man an sich selbst aber auch an der Gesellschaft begehe, so Dr. Belakowitsch-Jenewein abschließend. (Schluß) jen

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