Tauschitz: SPÖ: Erst denken, dann handeln

SPÖ-Budgetklausur kommt etwas spät. Oder findet in der SPÖ ein Umdenken nach einer voreiligen Zustimmung zum Schuldenbudget 2007 statt ?

Klagenfurt (OTS) - "Die Vorgangsweise ist etwas absurd: Zuerst stimmt die SPÖ Kärnten der höchsten Verschuldung des Landes in der zweiten Republik zu und danach befasst sie sich erst mit dem Budget", weist VP-LAbg. Stephan Tauschitz heute.

Üblich sei es in schwerwiegenden Fragen wie dem Kärntner Landeshaushalt, zuerst zu denken und sich mit der Materie intensiv zu befassen und erst dann eine Entscheidung zu treffen. "Bei der SPÖ läuft es verkehrt: Zuerst zustimmen, dann nachfragen", so Tauschitz.

Wahrscheinlich werde die Ernüchterung bei der SPÖ wie schon bei der Styrian Spirt im Nachhinein kommen. "Auch da hat die SPÖ ohne genau zu wissen warum, einfach zugestimmt und 3 Millionen Euro gemeinsam mit dem BZÖ in die Luft gejagt. Spät kam dann die Erkenntnis, dass die Beteiligung an der Styrian Spirit dem Kärntner Steuerzahler auf den Kopf fällt", erinnert Tauschitz.

Beim Landesbudget 2007 bestehe nun aber doch noch Hoffnung. Denn die endgültige Beschlussfassung erfolge erst im Kärntner Landtag. "Es ist keine Schande, klüger zu werden. Vielleicht findet dieser Prozess nun bei der SPÖ statt", sagt Tauchschitz.

Diese Vorgangsweise belege, dass es der SPÖ weniger um das Budget und die Zukunft des Landes gehe. "Der Marketing-Gag Mindestsicherung war der SP-Chefin wichtiger als die Rekordverschuldung des Landes", meint Tauschitz. (Schluss)

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