BM Haubner: Familien mit Jugend und Senioren gleichstellen

Eine gesetzliche Interessensvertretung für die 2.3 Millionen Familien in Österreich

Wien (OTS) - "Der Österreichische Seniorenrat und die Bundesjugendvertretung haben sich als gesetzliche Interessensvertretungen bestens bewährt. Im Sinne der Generationensolidarität muss aber auch die Familie stärker berücksichtigt werden", erklärt Generationenministerin Ursula Haubner. Bis jetzt sind Familien mit Kindern offiziell im Familienpolitischen Beirat vertreten, der als Beratungsgremium der Familienministerin unter ihrem Vorsitz eingerichtet ist. "Die Familien sind noch meilenweit vom derzeitigen Status der Senior/innen und Jugendlichen entfernt, daher ist dieser tragenden Säule im Sozialsystem ebenfalls eine gesetzliche Vertretungsrolle zuzuweisen", so Ursula Haubner.

Bereits jetzt ist der Österreichische Seniorenrat in Seniorenangelegenheiten den gesetzlichen Interessenvertretungen der Dienstnehmer, der Wirtschaftstreibenden und der Landwirte gleichgestellt. Dem Österreichischen Seniorenrat obliegt somit die gesetzliche Interessenvertretung von etwa 2 Millionen Seniorinnen und Senioren in Österreich. Der Österreichische Seniorenrat ist mit dem Recht der Verbandsklage ausgestattet und in der Pensionsreformkommission, im Hauptverband der Sozialversicherungsträger sowie im Produktsicherheits- und Seniorenbeirat vertreten.

Im Bundes-Jugendvertretungsgesetz ist die Mitbestimmung der Jugend auf Bundesebene durch die Einbindung von Vertretern und Vertreterinnen der verbandlichen Jugendorganisationen sowie der offenen Jugendarbeit fix verankert und geregelt. Die Bundes-Jugendvertretung ist in Jugendangelegenheiten den gesetzlichen Interessensvertretungen der Dienstnehmer, der Wirtschaftstreibenden, der Landwirte und des Österreichischen Seniorenrates gleichgestellt.

"Eine gesetzliche Interessensvertretung für die 2.3 Millionen Familien mit rund 1.6 Millionen Kindern in Österreich zu schaffen und damit eine Gleichstellung zu verwirklichen, das muss das vorrangige Ziel sein", betont Haubner abschließend.

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