VP-Korosec ad Heizkostenzuschuss: Nur wer brav bittet, wird unterstützt

Wien (VP-Klub) - "Das Wiener SPÖ-System, Menschen, die zumindest kurzfristig eine Unterstützung der Gesellschaft benötigen, zu Bittstellern zu degradieren, zeigt die eigentliche Ignoranz der SP-Stadtregierung in Wien gegenüber unterstützungsbedürftigen Menschen. Die Diskrepanz zwischen der Anzahl der Sozialhilfeleistungen und dem Heizkostenzuschuss weist seit Jahren darauf hin, dass der Heizkostenzuschuss nicht bei allen Menschen ankommt, die ihn brauchen. Trotzdem weigert sich die SP-Stadtregierung, den Heizkostenzuschuss zumindest für SozialhilfebezieherInnen automatisch auszuzahlen", kritisiert die Gesundheitssprecherin der ÖVP Wien, LAbg. Ingrid Korosec.

In Wien gibt es rund 80.000 Menschen, die Leistungen aus der Wiener Sozialhilfe beziehen. Demgegenüber rechne die SP-Allmacht in Wien mit nur rund 40.000 Anträgen auf Heizkostenzuschuss, wie leider auch Zahlen der vergangenen Jahre belegen. "Der Bittstellerstatus, mit dem die Wienerinnen und Wiener ihre Demut gegenüber den Rathaussozialisten demonstrieren müssen, verhindert, dass die Leistung dort ankommt, wo sie gebraucht wird", so Korosec.

Automatische Auszahlung würde die Verwaltungskosten reduzieren

"Durch die Einführung eines Rechtsanspruchs und durch die automatische Auszahlung des Heizkostenzuschusses zumindest bei den SozialhilfebezieherInnen, wie es die ÖVP Wien seit Jahren fordert, könnte einerseits in der Verwaltung gespart und andererseits das Geld schneller und an alle ausbezahlt werden. Auch eine deutlichere Erhöhung des Heizkostenzuschusses ist angesichts der Preiserhöhungen von Strom, Gas und Pellets längst überfällig", schließt Korosec.

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