NEWS-market-Umfrage: 52 Prozent sind für Grasser als Vizekanzler

74 Prozent glauben nicht an Regierungsbildung bis Weihnachten. 42 Prozent geben beiden Verhandlern die Schuld

Wien (OTS) - Die Österreicher beobachten die Koalitionsverhandlungen mit großer Skepsis: 74 Prozent glauben nicht an eine Regierungsbildung bis Weihnachten, so ergibt eine aktuelle NEWS-market-Umfrage. 40 Prozent meinen, ÖVP-Chef Wolfgang Schüssel trage die Verantwortung, dass die Koalitionsverhandlungen so lange dauern, aber 42 Prozent geben Schüssel und SPÖ-Chef Alfred Gusenbauer gleichermaßen die Schuld.

Das schlägt sich mittlerweile auch in der Sonntagsfrage nieder:
Der Vorsprung, den die SPÖ seit Wochen hatte, schmilzt wie Schnee im Dezember-Föhn. Sie liegt zwar mit 39 Prozent noch vorne, doch ist die ÖVP ihr mit 36 Prozent wieder ziemlich nahe gekommen. FPÖ und Grüne liegen derzeit bei jeweils elf Prozent, das BZÖ bei zwei Prozent.

Die Spekulationen, ÖVP-Chef Schüssel würde Finanzminister Karl-Heinz Grasser als Vizekanzler in eine Koalition schicken, finden bei 52 Prozent der 500 Befragten durchaus Anklang. Dagegen können 33 Prozent einer solchen Idee nichts abgewinnen. Grasser in der Funktion des ÖVP-Obmannes dagegen stößt mehrheitlich auf Ablehnung: 49 Prozent fänden das (sehr schlecht), 36 Prozent indes (sehr) gut.

Die Frage, ob sich Grasser in der Eurofighter-Beschaffung korrekt verhalten hat, wollen 48 Prozent noch nicht endgültig beurteilen. 33 Prozent finden, er habe sich korrekt verhalten, 19 Prozent meinen, er habe sich etwas zuschulden kommen lassen.

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